Ohne Bilderbücher geht es nicht

Bilderbücher sind unverzichtbar in den ersten fünf Lebensjahren. Mit Ihnen können Sie Ihre Kinder nachhaltig fördern. Bilderbücher lotsen durch eine Vielfalt von Themen und verbessern das Familienleben.

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Bilderbücher schaffen Rituale, die weiter helfen

Gute Nacht Geschichten und andere Kindergeschichten wie Märchen oder Sagen im Bilderbuch sind faszinierend. Kleinkinder lieben das Ritual gemeinsam Bilderbücher anzuschauen. Das schafft Geborgenheit. Ganz nebenbei legt das Bilderbuch den Grundstein dafür, dass Kinder gut sprechen und lesen lernen. Die Beobachtungsgabe von Kleinkindern entwickelt sich. Bilderbücher vermitteln Erfahrungen anderer und schulen die soziale Kompetenz. Auch Kreativität und Fantasie werden gefördert. Bilderbücher haben viele Vorteile. Als Eltern werden Sie sehen: Das Bilderbuchalter ist vielleicht die schönste Zeit mit Ihren Kindern. Gute Bilderbücher erkennen

Jährlich erscheinen etwa 8000 deutschsprachige Bilderbücher. Gute Bilderbücher zeichnen sich dadurch aus, dass Text und Illustration zueinander passen. Kinder sollten sich mit Figuren der Bilderbücher identifizieren können. Die Bilderbücher sollten an Erfahrungen, Interessen oder Fragen von Kleinkindern anknüpfen. Ein gutes Kinderbuch regt Kleinkinder zum Weiterdenken an.

Die Bilderbücher sollten mit ihren Bildern Neugier auslösen, zum genauen Hinsehen ermuntern und eine ausdrucksvolle Mimik aufweisen. Kaufen Sie Ihren Kindern Bilderbücher in verschiedenen Kunststilen. Das schult ihr ästhetisches Beurteilen. Die Sprache von Bilderbüchern sollte kindgemäß sein und doch zur Wortschatzerweiterung beitragen. Achten Sie darauf, dass sprachliche Bilder, Vergleiche und wörtliche Rede vorkommen. Kinder lieben übrigens auch Lautmalereien.

Sachbilderbücher stillen die Neugierde und den Wissensdurst Ihrer Kleinen am besten. Entdecken Sie bei Jokers Sachbilderbuch-Reihen. Wenn Ihre Kinder Bilderbücher einer bestimmten Reihe lieben, schenken Sie Ihnen weitere Bilderbücher der Sachbuchreihe. Das bringt ihre Entwicklung am schnellsten voran. Denn Bilderbücher sind der Schlüssel für Bildung, Lesefähigkeit und Leselust. Bücherkinder sind ihren Altersgenossen weit voraus.

Bilderbücher: Fakten und Geschichte

Bilderbücher sind Bücher für Kinder, die noch nicht lesen können oder im frühen Lesealter sind. Oft sind sie aus reißfestem Papier, Folie oder Pappe hergestellt. Nicht immer gab es eine eigene Gattung Bilderbücher. Erst im 16. und 17. Jahrhundert entwickelten sich Vorläufer des Bilderbuches wie Lesefibel, ABC-Bücher oder Kinder-Sachbücher. Sie folgten dem Grundsatz, dass Einfaches vor Kompliziertem darzustellen ist. Zwischen 1792 und 1830 veröffentlichte Friedrich Justin Bertuch das "Bilderbuch für Kinder" in zwölf Bänden mit über 6000 Bildern: ein früher Höhepunkt des Bilderbuchs.

Das 19. Jahrhundert brachte den Durchbruch für das eigentliche Kinderbilderbuch. Die Belehrung trat in den Hintergrund und das Bild in den Vordergrund. Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter von 1845 war das erste Bilderbuch, das sich vor allem an Kleinkinder wandte. Ähnlich erfolgreiche Bildergeschichten erfand Wilhelm Busch 20 Jahre später.

In der Gegenwart entdecken immer mehr Erwachsene das Bilderbuch, was zu anspruchsvolleren und komplexeren Gestaltungen führt. Außerdem haben sich Bilderbücher in erzählendes Bilderbuch, Sachbilderbuch, Spielbilderbuch und Märchenbilderbuch aufgegliedert. Dazu kommen verschiedene Bildstile und Bildtechniken, von der Collage bis zur Zeichnung, vom malerischen Stil bis zur Karikatur. Klassische Bilderbücher aus Papier oder Karton wechseln sich mit Badebüchern aus Kunststoff, Fädelbüchern und Fühlbüchern ab. Es gibt Malbücher, Pop-up-Bücher, Puzzle-Bücher, Lift-the-Flap-Bücher, Bilderbücher mit CD, Sticker-Bücher und Sound books mit Musikstücken und Geräuschen.

Bilderbücher-Empfehlungen

Jeder hat einen anderen Geschmack und schon Kleinkinder haben ihre Vorlieben. Wenn Sie aber keine Erfahrungen mit Bilderbüchern haben, können wir Ihnen folgende Bilderbuch-Highlights wärmstens empfehlen: Eric Carle: Die kleine Raupe Nimmersatt, Chen Chih-Yuan: Gui-Gui, das kleine Entodil, Wolf Erlbruch: Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat, Janosch: Oh, wie schön ist Panama, Leo Lionni: Swimmy, Ali Mitgutsch: Rundherum in meiner Stadt, Axel Scheffler: Der Grüffelo, Sven Nordqvist: Pettersson und Findus oder Maurice Sendak: Wo die wilden Kerle wohnen.

Weitere Empfehlungen finden Sie bei der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur, dem Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis oder dem LUCHS Kinder- und Jugendbuchpreis. Oder Sie lassen sich jetzt von unserer Bilderbücher-Auswahl inspirieren!