Weltliteratur muss man gelesen haben

Das Konzept der Weltliteratur stammt von Goethe. Nachdem er einen chinesischen Roman in französischer Übersetzung gelesen hatte, schrieb er: "Nationalliteratur will jetzt nicht viel sagen; die Epoche der Weltliteratur ist an der Zeit, und jeder muss jetzt dazu wirken, diese Epoche zu beschleunigen."

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Weltliteratur: Klassiker und Meisterwerke der Literatur

Der nationale Horizont in einer globalisierten Welt, das wollte Goethe sagen, ist zu eng. Weil wir im "geistigen Wechseltausch" (Goethe) stehen, brauchen wir Klassiker der Weltliteratur aus allen Literaturepochen der Literaturgeschichte als Basis, um die Kultur anderer zu verstehen. Berühmte Bücher, Literaturklassiker, Werke der Weltliteratur erweitern unseren Blick auf die Welt und mehren unser Wissen.

Weltliteratur-Klassiker verschmelzen Horizonte

Der Philosoph Gadamer glaubte, dass die Klassiker der Weltliteratur helfen, die Horizonte von Selbst- und Fremdverstehen zu verschmelzen. Internationale Literatur-Klassiker machen den Dialog mit Überlieferungen anderer Traditionen möglich. Von diesem intellektuellen Austausch über kulturelle und zeitliche Grenzen profitieren alle Leser von Weltliteratur.

Eine Weltliteratur-Liste ist nicht denkbar ohne die Idee einer universellen Natur des Menschen. Das Konzept einer Weltliteratur von Goethe widerspricht jeder Unterteilung der Menschheit oder der Abwertung von Rassen und Völkern. Alle Literaturen und Nationaldichtungen haben eine gleichwertige Rolle, sind gleichberechtigt, lehren Wesentliches.

Umgekehrt gelten Weltliteratur-Bücher als Schätze der Menschheit: Die Bibliothek der Weltliteratur ist "Gemeingut der Menschheit". Jedes Volk muss Zugang zu ihr haben, um sich im kulturellen Austausch weiterzuentwickeln. Deutsche Literatur-Klassiker zu lesen ist wichtig, aber es sind vor allem die Klassiker der Literatur anderer Völker, die das Signum "Weltliteratur-Werke" tragen. Der Kanon der Weltliteratur umspannt alle Kontinente. Kein Wunder, dass Nationalisten in der Verbreitung von Weltliteratur einen Mangel an Patriotismus sahen.

Deutschsprachige Meilensteine der Weltliteratur-Geschichte

Schon 1778 veröffentliche Johann Gottfried Herder die "Stimmen der Völker in Liedern", eine Art Sammelbecken klassischer Weltliteratur von Grönland bis Peru. 1797 verdeutschte August Wilhelm Schlegel die Dramen Shakespeares, was den deutschen Blick auf Klassiker-Bücher erneut weitete. Schließlich veröffentlichte 1808 Friedrich Schlegel das Standardwerk "Über die Sprache und Weisheit der Indier". Damit machte er dem Abendland das altindische Sanskrit zugänglich. Einen weiteren Schritt ging 1818 Friedrich Rückert, indem er persische und arabische Gedichte, Sagen und Märchen übersetzte und nachdichtete.

Diese Linie lässt sich fortsetzen bis heute: Die deutsche Sprache übersetzt so viel Weltliteratur wie keine andere. Möglicherweise macht diese geistige Offenheit der deutsch Sprechenden den Erfolg auf vielen Gebieten aus - einen gegenüber der Bevölkerungszahl überproportionalen Erfolg.

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