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Theaterstücke - Schon in der griechischen Antike beliebt

Wir vermuten, dass Theaterstücke so alt wie die Menschheit sind. Wahrscheinlich haben die frühen Menschen am Lagerfeuer "Theater gespielt", um sich zu unterhalten. Die Griechen der Antike überlieferten die ersten Theaterstücke. Sie erfanden auch den Begriff Theater.

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Theaterstücke haben religiöse Wurzeln

Theatertexte erzählen vom Leben der Menschen. Im antiken Athen stellten Theaterstücke das Leben der Götter und der Menschen in einen Zusammenhang. Das Drama erschloss den Menschen neue Sichtweisen und brachte sie zum Nachdenken - über die Welt, die Götter, die Schuld, das Glück. Gute Texte für Theaterstücke leisten das heute noch, auch wenn der religiöse Hintergrund verloren ging und die Dramatik säkular wurde.

Schon der griechische Philosoph Aristoteles legte die Basis der Theaterwissenschaft. Sie unterschied im Drama die Tragödie und die Komödie. Die Griechen führten Theaterstücke nur ein einziges Mal auf. Die Römer erfreuten sich an den griechischen Dramendichtern, schrieben selbst Theaterstücke und erfanden die Pantomime als Kunstform des Theaters.

Im Mittelalter schrieben Dichter mit den Passionsspielen wieder eindeutig religiöse Theatertexte, neben die bald Mirakelspiele mit biblischen Inhalten und Ereignissen aus Heiligenleben traten. Ende des Mittelalters kamen die Fastnachtsspiele auf und seit der Neuzeit kennen wir das Theater in der heutigen Form.

Dramatiker und Bühnenautoren verfassen Theaterstücke

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich mit dem Dramatiker (Bühnenautor, Theaterautor) ein eigener schriftstellerischer Beruf herausgebildet. Ein Dramatiker spezialisiert sich auf das Verfassen von Dramen, seien es Komödien oder Tragödien.

Ein Bühnenautor schreibt aber nicht nur Theaterstücke, sondern bearbeitet auch Literatur, um sie auf einer Bühne aufführen zu können. Diese Arbeit nennt man Dramatisierung. Meist erscheinen eigenständige Theaterstücke oder Dramatisierungen in Theaterverlagen. Theaterverlage lizensieren Theaterstücke an Theater. Ein Theaterregisseur setzt den lizenzierten Theatertext für die jeweilige Bühne und ihre Erfordernisse um. In Ausnahmefällen auch der Dramatiker selbst.

Theaterstücke als lesenswerte Literaturform

Dramatiker der Antike waren Aischylos, Aristophanes, Euripides, Sophokles, Plautus, Seneca und Terenz. Als klassische Verfasser von Theaterstücken sehen wir Friedrich Schiller, Büchner, Calderón, Corneille, Goethe, Gogol, Goldoni, Grabbe, Grillparzer, Hebbel, Jonson, Kleist, Lessing, Lope de Vega, Marivaux, Marlowe, Molière, Nestroy, Racine, Raimund, Shakespeare, Schiller, Voltaire ... Moderne Klassiker der Theaterliteratur sind so zahlreich, dass wir nur wenig nennen können: Achternbusch, Anouilh, Beckett, Bernhard, Borchert, Brecht, Cocteau, Dorst, Dürrenmatt, Eliot, Frisch, Genet, Giraudoux, Gorki, Hauptmann, Havel, Hochhuth, Hofmannsthal, Horváth, Ibsen, Ionesco, Jelinek, Miller, Molnár, O'Neill, Osborne, Pinter, Pirandello, Rühmkorf, Sartre, Schnitzler, Shaw, Strindberg, Tabori, Toller, Tschechow, Wedekind, Weiss, Werfel, Wilde, Wilder, Zuckmayer ...

Daraus erhellt, dass Theaterstücke nicht nur auf Bühnen aufgeführt Spaß machen. Gute Theaterstücke lassen sich mit Gewinn und Genuss wie ein Roman lesen - nur dass sie "dramatischer" in der Handlung fortschreiten. Manche Theaterstücke können deshalb spannender sein als ein Krimi.

Lyrik: Gedichte neben Theatertexten

Neben Theaterstücken finden Sie in dieser Buchkategorie auch Lyrik vom Altertum bis in die Jetztzeit. Aphorismen, Lebensweisheiten drückten Schriftsteller gerne in der Form der Lyrik und Poesie aus. Verse und Reime zu verfassen ist eine Kunstform, die dem Schreiben von Theaterstücken in nichts nachsteht. Die moderne Lyrik heute bedient sich zwar neuer dichterischer Mittel, aber das Feuilleton bespricht die Lyrik neben dramatischen Aufführungen genauso wie früher. Ob Sie Anthologien von Gedichten wählen oder einen Gedichtautor kennen, den Sie bei Jokers erstehen möchten: Unser Angebot an Lyrik ist fast so reich wie die Lyrik selbst.