Fantasy Bücher und Science Fiction

Fantasy ist englisch und bedeutet "Phantasie". Phantasie hatten Menschen immer, weshalb das Literatur-Genre der Phantastik (auch Fantastik geschrieben) entstand. Aber: Was genau beinhalten Fantasy Bücher und wie unterscheiden sich Science Fiction Bücher davon?

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Fantasy Bücher und Zukunftsvisionen

Früher lebten Menschen ihre Fantasie in Mythen, Märchen oder Sagen aus. Zauberer, Zwerge, Kobolde, Hexen und andere phantastische Wesen bevölkerten magische Welten. Heute lebt sich diese Phantasie im Fantasybuch aus. Fantasy-Autoren arbeiten mit übernatürlichen, märchenhaften, magischen Elementen und frei erfundenen Figuren. Fantasy-Literatur spielt in einer eigens geschaffenen Welt, die nichts mit unserer Realität zu tun hat.

Die Phantastik umfasst neben Fantasy die Science Fiction. Ein SF-Fan ist oft ebenso Fantasy-Fan. Science Fiction Autoren schreiben gern Fantasy und umgekehrt. Phantastische Geschichten mixen oft SF und Fantasy (Star Wars, Cthulhu-Mythos, Dune, Maddrax). Science Fiction (auch Sciencefiction, Science Fiction, Sci-Fi, SciFi, SF) spielt vornehmlich in der Zukunft und erfindet dort eine als möglich gedachte Welt. Dabei denken Science Fiction Romane die heutigen wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten weiter und spekulieren, was in Zukunft möglich ist. Science Fiction Literatur kann man deshalb als Spezialgattung der Fantasy Bücher sehen.

Viele Verlage trennen Science-Fiction, Horror und Fantasy nicht mehr, sondern sprechen von "Speculative Fiction" oder "Fantastischer Literatur". Science Fiction Serien und Fantasy-Serien erscheinen in den gleichen Verlagsreihen.

Fantasy Bücher und ihre Welten

Ein Fantasy Bestseller zeichnet eine faszinierende Anderswelt mit Gesellschaftsstrukturen, die sich etwa an das Mittelalter oder noch frühere Zeiten anlehnen. Archaische oder feudale Ordnungen sind das Ergebnis. Geschilderte Religionen sind vielfach polytheistisch, Magie üblich.

Fantasy Romane bedienen sich nicht nur Menschen als handelnden Personen, sondern auch Fantasyvölkern. Da wimmeln Zwerge, Elben, Orks, Feen, Elfen, Drachen, Goblins, Zombies, Vampire oder Kobolde. J. R. R. Tolkien war Meister im Erschaffen solcher Fantasy-Welten. Mischwesen zwischen Menschen und anderen Rassen sorgen für spannende Einblicke in atypische Fortpflanzungsarten. Der Vorwurf, rassistisch oder biologistisch zu schreiben, trifft manchen Fantasy-Schriftsteller.

Motive und Erzählstrukturen entlehnen Fantasy Bücher gern der Abenteuer-Literatur. Kämpfe mit Monstern, Reisen zu gefährlichen Orten, die Schlacht zwischen Gut und Böse lassen Fantasy zum Pageturner werden. Der Held der Erzählung genießt eine Ausbildung zum Krieger, Zauberer oder König und muss sich dann bewähren.

Fantasy Bücher und ihre Geschichte

Wer will kann Sagen und Heldenepen (Ilias, Nibelungenlied, Artussage) als Vorläufer der modernen Fantasy Romane sehen.

Die Romantik begeisterte sich für übersinnliche Welten und phantastische Erzählungen. Novalis, Ludwig Tieck oder Friedrich de la Motte-Fouqué lassen sich als frühe Klassiker phantastischer Fantasy-Geschichten deuten. Nach ihnen banden E. T. A. Hoffmann oder Edgar Allan Poe Übernatürliches in ihre Werke ein. Mit ihnen begann die Phantastik auf dem Buchmarkt Erfolge einzuheimsen. Das nutzen Fantasy- und Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne, Erckmann-Chatrian, Herbert George Wells, Lord Dunsany, Mary Shelley, Bram Stoker, Robert Louis Stevenson, George MacDonald, Mark Twain (Ein Yankee am Hofe des König Artus) und Oscar Wilde.

Aber erst im 20. Jahrhundert sprechen Literaturwissenschaftler von Fantasy im heutigen Sinn. Als Begründer sehen sie J. R. R. Tolkien (Der Herr der Ringe). Gute Fantasy Bücher schrieben E. R. Eddison, Fritz Leiber, C. S. Lewis oder Robert E. Howard. In den letzten Jahrzehnten kamen begehrte Fantasy-Geschichten von Marion Zimmer Bradley, Stephen R. Donaldson, Terry Brooks, Raymond Feist, Tad Williams, Robert Jordan und Robin Hobb. Einen Höhepunkt der Fantasy bildeten die Harry Potter Bücher und Verfilmungen, die einen großen Medienhype erzeugten. In der Folge traten George R. R. Martin, Steven Erikson und J. V. Jones auf, die den Fantasy Roman von Konventionen reinigten und unterhaltende mit ernster Literatur verschmolzen.

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Nach J. R. R. Tolkien soll Fantasy-Literatur beim Leser Phantasie wecken, ihm Fluchtmöglichkeiten aus dem Alltag und Trost bieten. Das hat die Kritik entfacht, Fantasy-Romane seien reaktionär, böten konservative Rollenbilder. Moderne Fantasy-Autoren versuchen sich davon zu lösen und differenzierter zu schreiben, um nicht in die Kritik zu geraten.

Das brachte neue Subgenres der Fantasy-Literatur hervor: Neben der High Fantasy kennen wir heute außerdem die Low Fantasy, die Contemporary und Urban Fantasy, Zeitreisegeschichten, Kunstmärchen und Märchenromane, Animal Fantasy, Science Fantasy, Dark Fantasy, All Age Fantasy, humoristische Fantasy, Pseudodokumentationen (Sachbücher mit fantastischem Inhalt), pseudohistorische Fantasy, Social Fantasy (sozial- und gesellschaftskritische Themen, politische Utopien) etc.

Für welche dieser verschiedenen phantastisch-phantasievollen Fantasy-Genres Sie sich entscheiden: Sie finden bei Jokers den "richtigen" Fantasy Lesestoff: Greifen Sie zu und lassen Sie Ihre Phantasie spielen!