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Michael Caine

Was ihm mit den Verkörperungen des intellektuellen britischen Geheimagenten Harry Palmer in den drei Kinofilmen ("The Ipcress File", "Finale in Berlin" und "Das Milliarden-Dollar-Gehirn") im Ansatz gelang, schaffte er mit Glanz in der Rolle des rothaarigen, lockenköpfigen Cockney-Playboys Alfie in "Der Verführer läßt schön grüßen": Hollywood zu erobern.

So überzeugend wie den Verführer gab Caine den charmanten Gauner ("Charlie staubt Millionen ab", "Get Carter - Die Wahrheit tut weh"), den Abenteurer ("Der Mann, der König sein wollte"), den Offizier ("Ein dreckiger Haufen") oder den Professor, der durch eine Friseuse aus seinem Lotterleben gerissen wird ("Rita will es endlich wissen"). Er spielte Steve Martin in "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" an die Wand und war als Scrooge den Puppenfiguren in "Die Muppets Weihnachtsgeschichte" gewachsen.

Über Leichen

Caine stammt aus ärmsten Verhältnissen und einer kinderreichen South-London-Arbeiterfamilie - er ist ein echter Cockney-Boy. Trotzdem war der prägnante Vorstadtakzent kein wirkliches Problem: Um es mit seinen eigenen Worten auszudrücken: Geschafft hat er es, weil er "arrogant, ehrgeizig und rücksichtslos" war. Mehr als 100 Filme sind Beweis genug.

Schon als Junge liebäugelte er mit der Schauspielerei: "Ich ging jeden Tag mindestens einmal ins Kino, von meinem 14. Lebensjahr an, bis ich 18 war. Humphrey Bogart und Spencer Tracy waren meine großen Helden. Mit englischen Schauspielern konnte ich mich als gewöhnlicher Arbeiterjunge nicht identifizieren, weil sie alle der besseren Gesellschaftsschicht angehörten."

Ein Bühnenassistent macht Karriere

Mit 16 büchste der Rebell von zu Hause aus und landete als Berufssoldat im Koreakrieg. Nach zwei Jahren kehrte er nach London zurück, schlug sich als Hilfsarbeiter auf dem Fleischmarkt durch, bis ihm ein Freund eine Anstellung als Bühnenassistent in einer Theatergruppe vermittelte, wo sich bald auch kleinere Rollen ergaben.

Mit Selbstvertrauen gab der Kriegsveteran 1956 passenderweise in "An vorderster Front" sein Debüt vor der Kamera. Dazu legte er sich den Künstlernamen Michael Caine zu - dem Klassiker "Die Caine war ihr Schicksal" entliehen. Sein Geburtsname Maurice Joseph Micklewhite schien dem Mimen verständlicherweise nicht griffig genug.

Als Playboy zum Oscar

Mit 30 Jahren stahl er 1963 in einer Nebenrolle in Joseph E. Levines "Zulu" allen die Schau. Als egozentrischer Playboy Alfie Elkins, der sich mit unverschämtem Spott und Zynismus durch Lewis Gilberts großartige Komödie philosophierte, erlebte er kurz darauf den endgültigen Durchbruch - eine absolute Paraderolle für Caine, dem eine amerikanische Feministin später eben jenes hier bloßgestellte sexistische Verhalten vorwarf, als er in zweiter (nach wie vor glücklicher) Ehe 1973 die ehemalige "Miss Guyana", Shakira Baksh, heiratete.

Mit der Oscar-Nominierung für "Alfie" - der ersten von bislang sechs Nominierungen für den Academy Award - gelang dem Schauspieler der Sprung nach Hollywood. Zweimal gewann er die berühmte Trophäe als Bester Nebendarsteller: für "Hannah und ihre Schwestern" und "Gottes Werk und Teufels Beitrag".

Bescheidenheit ist seine Zier

Zuletzt gehörte er 2003 mit seiner Rolle als britischer Journalist im Indochinakrieg in der Graham-Greene-Verfilmung "Der stille Amerikaner" zum Kreis der Nominierten. Dass er trotz seiner herausragenden Leistung diesmal leer ausging, sieht der Schauspieler locker: "Allein die Tatsache, dass man an mich glaubt, kommt für mich einem Oscar gleich."

In diesem Sinne hielt der bodenständige Star die wirklich wichtigen Dinge des Lebens in seiner Autobiografie "What's It All About" fest, in der er eine Philosophie des Alkoholismus ("Kuren für die unterschiedlichsten Problemlagen bestehen aus puren Getränken") entwickelte. 1992 wurde der Workaholic mit dem Orden Commander of the British Empire ausgezeichnet und darf sich seit 2001 Sir nennen.

Der Adler ist gelandet

Ganz nebenbei ist der nunmehr 70-jährige Hobbykoch Mitbesitzer von fünf Restaurants - und lässt glücklicherweise auch in schauspielerischer Sicht weiterhin nichts anbrennen:

"Ich bekomme jetzt eindeutig bessere Rollen als früher. Wenn Schauspieler altern, ist es meistens aus mit dem Starkult; der basiert nämlich zum großen Teil auf Aussehen. Damit konnte ich nie glänzen, musste mich stets auf mein Talent verlassen. Das zahlt sich jetzt aus."

Nach seinem Auftritt als Vater des Titelhelden in "Austin Powers in Goldständer" und seinem Engagement als treuer Butler Alfred in "Batman Begins" kommt Caine jetzt mit einer hochkarätigen Hauptrolle ins Kino.

Unermüdlicher Grandseigneur

Als ehemaliger französischer Nazihandlanger und Scharfrichter wird er in "The Statement" von seiner Vergangenheit heimgesucht und wehrt sich skrupellos gegen Killer, Polizeiermittler sowie die eigene Ehefrau (Charlotte Rampling).

Und der 72-Jährige hat noch nicht genug. Ende 2005 ist er noch zwei Mal in einer Vaterrolle zu sehen: In "Verliebt in eine Hexe" gibt er den Papa von Nicole Kidman und in "The Weather Man" den kranken Dad von Nicolas Cage.

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