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Die Medici: Lorenzo der Prächtige - Staffel 3 (DVDs)

Medici: Lorenzo der Prächtige - Staffel 3
 
 
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1478: Nach der Ermordung seines geliebten Bruders Giuliano stehen Lorenzo de Medici und seine Familie vor der für sie bisher größten Bedrohung sowohl für ihre Macht als auch für die Stadt Florenz. Graf Riario, einer von Giulianos Mördern, drängt seinen...
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1478: Nach der Ermordung seines geliebten Bruders Giuliano stehen Lorenzo de Medici und seine Familie vor der für sie bisher größten Bedrohung sowohl für ihre Macht als auch für die Stadt Florenz. Graf Riario, einer von Giulianos Mördern, drängt seinen...
Kommentar zu "Die Medici: Lorenzo der Prächtige - Staffel 3"
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  • 4 Sterne

    MaRe, 04.08.2020 bei Weltbild bewertet

    Florenz 1478: Nach Giuliano de‘ Medicis (Bradley James) Ermordung ist Lorenzo de‘ Medicis (Daniel Sharman) Gemütszustand zwischen Trauer und Wut hin- und hergerissen. Er sinnt auf Rache an den Verschwörern und Tätern und kämpft zugleich um die Freiheit seiner Stadt Florenz, die Papst Sixtus IV. (Raoul Bova) mit seinem Neffen Girolamo Riario (Blake Ritson) als Feldherrn und seinem Verbündeten, dem König von Neapel, einnehmen will, sowie um das Wohlergehen und den Machterhalt seiner Familie. Um Lorenzo den Rücken frei zu halten, übernehmen seine Mutter Lucrezia (Sarah Parish) und später seine Frau Clarice (Synnøve Karlsen) die Geschäfte der Medici-Bank, um die es wegen hoher Ausgaben jedoch schlecht bestellt ist. Auch für die „Schönen Künste“ und seinen Freund Sandro Botticelli (Sebastian De Souza) findet Lorenzo kaum mehr Zeit, dafür aus machtstrategischen Gründen Gefallen an Leonardo da Vincis wissenschaftlich-technischem Denken. Zudem setzen ihm der zunehmende Einfluss des Bußpredigers Girolamo Savonarola (Francesco Montanari) auf die Bürger von Florenz und vermehrt gesundheitliche Probleme zu.

    Die aus acht Episoden à ca. 50 Minuten bestehende Staffel 3 der italienisch-britischen Fernsehserie „Die Medici“ mit dem Untertitel „Lorenzo der Prächtige“ (Originaltitel: „I Medici“ bzw. „Medici: Masters of Florence“), Regie Christian Duguay, zieht sofort wieder in den Bann, löst aber das zu Beginn gegebene Versprechen letztlich nicht ganz ein.

    Zum größten Teil steht sie im Zeichen kriegerischer Spannungen, von Ränken und unmoralischen Machtspielen, und ist zudem von einer gewissen religiösen Aufladung geprägt. Wir erleben, wie Lorenzo mit Unterstützung seines kalt berechnenden Ratgebers Bruno Bernardi (Johnny Harris) mit teils harten Bandagen und scharfen politischen Einschnitten in die Republik zu Werke geht, um die Vorherrschaft der Medici zu sichern, und sich dabei erschreckend weit von seinen einstigen und eigentlichen Idealen entfernt, sodass er um sein Seelenheil fürchten muss.

    Die Handlung hangelt sich sowohl bezüglich der Personen als auch der Geschehnisse an historisch verbrieften Persönlichkeiten und Ereignissen entlang, nimmt sich jedoch einige dramaturgische Freiheiten. Insbesondere ist die Existenz eines engen Beraters nicht nachgewiesen und wurde die Zahl der Kinder von sieben auf drei reduziert, wobei am Augenfälligsten ist, dass die älteste Tochter, Lucrezia, überhaupt nicht vorkommt, sowie die Geburtsreihenfolge nicht korrekt wiedergegeben ist, denn Maddalena wurde zwischen Piero und Giovanni und nicht nach ihnen geboren. Richtig hingegen ist, dass Lorenzo Giulianos Sohn Giulio bei sich aufgenommen hat.

    Lorenzo wird während dieser Periode, die tatsächlich von zahlreichen Misserfolgen geprägt war (Stichworte: „Rosenkriege“ in England, Osmanische Expansion, der osmanisch-venezianische Krieg, Plünderung Volterras 1472), als derart herz- und skrupellos hingestellt, dass man fürchtet, die Serie wolle den strahlenden „il Magnifico“, „den Prächtigen“ zum „machtgierig Schäbigen“, mithin den einstigen, angehimmelten Helden zum Hasssubjekt und Schurken degradieren. Wie zur Wiedergutmachung und als sei den Machern diese Tendenz aufgefallen, wird diesem kämpferisch-strippenzieherischen Teil schließlich viel Pathos entgegengesetzt. Lorenzos innerer Konflikt findet allerdings kaum Platz, seine Gewissensbisse verkommen zur Behauptung, erlebbar werden sie nicht. Das liegt ausdrücklich nicht an Daniel Sharmans Darstellung. Im Gegenteil: Er beweist sein schauspielerisches Können eindrücklich, indem er die wachsenden körperlichen Beschwerden derart realistisch zeigt, dass man tatsächlich mitleidet.

    Vielmehr liegt es am Drehbuch bzw. der Art der betont theatralischen Inszenierung, dass diese Abschlussstaffel unausgewogen, am Ende eher wie „Name- und Ereignisdropping“ (denn auch Niccoló Machiavelli fehlt nicht, der in seiner die Geschichte von Florenz im Auftrag der Medici festgehalten hat) wirkt als zu einer erzählerischen Einheit zu werden.

    Fazit: „Die Medici – Lorenzo der Prächtige“ Staffel 3 ist ein süffig und extrem emotional gemachter Parforceritt durch Lorenzo de‘ Medicis letzte Jahre als „Regent“ von Florenz, optisch nach wie vor ansprechend, wenn auch zur Handlung passend, grauer in der Farbgebung als zuvor, mit eindrücklicher musikalischer Untermalung, die den Titelsong je nach Stimmung variiert, aber alles in allem inhaltlich etwas dünn und oberflächlich, mir zu „soapig“ und fällt somit gegenüber der zweiten Staffel qualitativ deutlich ab.

    PS: Der „Rat der Zehn“ war eine Institution Venedigs, in Florenz war es der „Rat der Siebzig“, der die Volksvertretung, die „Signoria“ ab- und damit die Republik de facto außer Kraft setzte. Insofern enthält die Serie einen vermeidbaren Fehler.

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