Treibland, Till Raether

Treibland

Kriminalroman

Till Raether

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Ein schwimmender Sarg. Und keiner darf von Bord.

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Kommentare zu "Treibland"

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  • 4 Sterne

    u, 07.03.2015

    Tolle Idee für einen Kriminalroman, aber leider nicht so spannend

    An Bord des Kreuzfarhtschiffes "Große Freiheit", das in Hambur Altona einläuft, gibt es einen Toten. Es ist der Spirituosenhändler Carsten Lorsch, ein Hamburger. Er ist unter rätselhaften Umständen gestorben. Sein Körper sieht furchtbar aus. Niemand kann seine Erkrankung zuordnen, schon gar nicht der morphiumsüchtige Schiffsarzt. Normalerweise wäre wohl gar keine große Aufregung um einen Toten an Bord aufgekommen, aber ein anonymer Anruf ging bei der Polizei in Hamburg ein, in dem der rätselhafte Tod des Passagiers gemeldet wurde. Die Hamburger Polizei hat nur wenig Lust zu ermitteln, da sie an Bord des Schiffes keine Befugnisse hat. Das Kreuzfahrtschiff fährt unter panamesischer Flagge und deshalb muß hier auf die Polizisten aus Panama gewartet werden. Diese werden auch benachrichtigt, haben aber wenig Lust nach Deutschland zu kommen und so kommt es, daß die Kommissare Danowski und Finzel ermitteln sollen. Dies aber eigentlich nur proforma, da die deutsche Polizei keine Befugnisse hat und man großes Aufsehen vermeiden möchte. Aus diesem Grund schon wurden, die beiden Polizisten ausgewählt. Beide nehmen es nicht so genau mit der Arbeitszeit und der Arbeitsmoral und sind mehr am Schreibtisch tätig. Finzel ist ein ehemaliger Alkoholiker und schweift mit seinen Gedanken auch oft in die Vergangenheit ab. Danowski, ein Familienvater, leidet unter Hypersensibilität. Diese Diagnose hat er erst vor kurzem erhalten. Es bedeutet, daß er viel mehr Eindrücke als andere Menschen wahrnimmt. Dies ist oft sehr belastend für ihn und er ist daher oft überfordert. Als das Kreuzfahrtschiff schließlich unter Quaratäne gestellt wird, erfährt die Öffentlichkeit davon und der Druck auf Bürgermeister, Polizei und dem Tropeninstitut wächst. Man hat Angst, daß eine Seuche ausbricht, da das Virus, an dem Carsten Lorsch gestorben ist, dem Ebola-Virus stark ähnelt. Ermittlungen können wegen der Ansteckungsgefahr nur schwer in Gange kommen. Man kommt nicht wirklich vorwärts. Die Ehefrau des toten Carsten Lorsch wirkt zudem auch etwas rätselhaft. Erschwerend kommt hinzu, daß Carsten Lorsch offenbar mit einer Geliebten an Bord des Schiffes war. Diese Geliebte ist nicht auffindbar. Danwoski rätselt immer weiter und bei einem erneuten Besuch an Bord reißt sein Schutzanzug und er ist ab jetzt dazu verdammt, auch in Quaratäne an Bord des Schiffes zu verbleiben. Der Kontakt zu seinen Kollegen außerhalb gestaltet sich schwierig. Die übrigen Passagiere und die Besatzung sind alles andere als hilfreich. Nur nach und nach kann Danwoski die Verschwörung aufdecken. Die Leseprobe hat damals bei mir hohe Erwartunen erweckt. Diese kann der Kriminalroman leider nicht erfüllen. Das fand ich sehr schade, wo ich doch von der Idee dieses Romans so begeistert war. Ich persönlich finde, daß der Schriftsellter sehr gut schreibt, aber er hat viele Gelegenheiten ausgelassen, die Spannung zu steigern. Wenn so viele Menschen auf engstem Raum in Quarantäne leben müssen, kommt doch eine unheimliche Panik, Angst und Misstrauen auf. Dieses Gefühl ist bei mir nicht rübergekommen. Der Roman als solcher hätte stark verkürzt werden können. Über doch einige zu viele Seiten ziehen sich immer wieder die Gedankengänge von Kommissar Finzel und die Wahrnehmen und Gedanken von Kommissar Danowski hin. Keine der Hauptfiguren ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Die beiden Kommissare fand ich beide nicht so sehr engagiert und eher etwas trist. Alles in allem ist es aber eine gelungene Idee für einen Kriminalroman gewesen und es muß ja auch nicht immer ein Krimi sein, den man nicht aus der Hand lehen kann. Ein solider Krimi mit einigen Schwächen und einer tollen Idee, daher vergebe ich ganz schwache 4 Punkte.

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    janein
  • 2 Sterne

    Gelinde R., 01.02.2016

    Inhalt:
    Der Prolog beginnt in der Welt der „Reichen“, auf dem Golfplatz, es lässt eine harte kalte Welt erahnen.
    Dann erfahren wir, dass ein großes Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen einläuft, an Bord ein toter Passagier, das wurde der Polizei anonym übermittelt. Schnell stellt es sich heraus, dass ein geheimnisvolles, tödliches Virus dahintersteckt.
    Von oberster Stelle wird angeordnet, die kriminaltechnischen Untersuchungen eher schleppend einzuleiten und so wird Kriminalkommissar Adam Danowski, der so gar kein Interesse an seiner Polizeiarbeit hat dort hinbeordert.
    Einzig die Ärztin vom Tropeninstitut scheint ein Interesse an der Aufklärung zu haben.
    Erst als Adam massiv bedroht wird sagt er sich : und jetzt erst recht.
    Wird es ihm gelingen die Ursache zu ermitteln und die Menschen auf dem Schiff vor der Ausbreitung des Virus schützen können?

    Meine Meinung:
    Die Schreibweise ist sehr ausführlich und ausschmückend.
    Zu Beginn dachte ich „wow“, aber diese Begeisterung änderte sich bald ins Gegenteil. Es wird (für mich)viel zu viel beschrieben, es ist viel zu viel „drumrum“. Die Handlung selbst geht nicht weiter, es wird keine Spannung aufgebaut.
    Hier ein paar Zitate die ich viel zu übertrieben finde:
    -- der neonfarbene Geruch von Rasierwasser (wie riecht neonfarben??)
    --Ihr Gesicht war klar, aber nicht frisch, eher verhangen, unscharf, als könnte man sie nicht genauer betrachten, selbst, wenn man wollte.
    --roch in ihrem Atem: Torf, Feuerholz, Pinienzapfen, Seetang. Kaltes Meerwasser, Wollpullover, Heimweh nach einer großen Liebe, die man nie gekannt hatte. (tschuldigung wie riecht kaltes Meerwasser und Heimweh??)
    --er sah, wie die Welt plötzlich heller, kontrastreicher wurde, wie immer, wenn ein Ausbruch von Gewalt bevorstand.( aha ??)
    Und so was fand sich auf jeder Seite.
    Zu den einzelnen Charakteren, allen voran Adam Danowski konnte ich auch überhaupt keine Verbindung aufbauen. Sie fast alle unzufrieden und unsympathisch.

    Die Grundidee des Buches ist gut, und es sind auch viele gute Ideen dabei, aber für mich war es ungünstig umgesetzt. Das Augenmerk wurde aufs Schreiben, auf die Worte und Sätze gelegt und nicht auf die Geschichte.
    Ich hab mich so schwer getan beim Lesen.

    Das Ganze war für mich wie ein Geschenk das gut gemeint ist und viele gute Einzelteile enthält, das aber in unwahrscheinlich viel Geschenkpapier, Tüll und Glitzerkram eingepackt ist, und nach dem Auspacken finde ich vor lauter „drumrum“ den Inhalt nicht mehr.

    Ich würde ja 2,5 Sterne Treibland ein Kriminalroman von Till Raether
    vergeben, aber da ich volle Sterne anklicken muss werden es nur 2.

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    janein

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