Spinster Girls - Was ist schon normal?

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Band 1 um die Spinster Girls: Regelmäßig diskutieren Evie, Lottie und Amber über schiefgelaufene Dates, Gender-Fragen und Rollenzwänge. Und immer sind sie füreinander da - mit vereinten Kräften, einer mächtigen Portion Mädelspower und jeder Menge Käsecracker!
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Band 1 um die Spinster Girls: Regelmäßig diskutieren Evie, Lottie und Amber über schiefgelaufene Dates, Gender-Fragen und Rollenzwänge. Und immer sind sie füreinander da - mit vereinten Kräften, einer mächtigen Portion Mädelspower und jeder Menge Käsecracker!

Kommentare zu "Spinster Girls - Was ist schon normal?"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss.mesmerized, 11.07.2018

    Alles, was Evelyn, genannt Evie, möchte, ist normal sein. Zur Schule gehen, Freunde haben und zum ersten Mal einen Jungen küssen. Einmal wöchentlich geht sie noch zu ihr Therapeutin Sarah, ansonsten hat sie ihr Leben wieder gut im Griff. Die Medikamente kann sie langsam reduzieren und in Amber und Lottie findet sie am neuen College auch schnell zwei gute Freundinnen. Sie hat sogar ihr erstes Date, das jedoch etwas anders verläuft als gedacht. Auch das zweite ist eher ein Reinfall. Alles macht den Anschein als wenn Evie eine völlig durchschnittliche 16-Jährige wäre. Doch in ihrem Kopf rasen die Gedanken: kann sie ihren Freunden sagen, dass sie an OCD leidet und regelmäßige Panikattacken erleidet aus Angst, sich mit irgendwelchen Keimen zu infizieren? Nein, sie würden sicher nicht verstehen, weshalb sie permanent Desinfektionsmittel mit sich herumträgt und sie nur Glück hat, wenn sie bestimmte Dinge sechs Mal wiederholt. Die Therapie schlägt gut an und Evie kann zunehmend die Dosis reduzieren, doch sie merkt, dass ihre Gedanken sich zunehmend wieder stärker um ihr obsessives Verhalten drehen und ihr ein Rückfall droht. Aber der darf nicht kommen, sie will nicht versagen, sie will normal sein, daher darf niemand merken, wie schlecht es ihr tatsächlich geht.

    Holly Bournes Roman hat zahlreiche Preise gewonnen und es auch auf die Shortlist unzähliger weiterer geschafft, was sich sehr leicht nachvollziehen lässt, denn es ist ihr gelungen ein Jugendbuch über eine psychische Erkrankung zu schreiben, das weder die Krankheit verharmlost, noch einfache Antworten gibt und dabei auch viele lustige Seiten aus dem Leben der Mädchen zeigt. Ihre Geschichte wirkt durch und durch authentisch und glaubwürdig, was sie nicht nur wegen der Thematik aus der Masse der Coming-of-Age-Romane abhebt.

    Es ist vor allem die junge Protagonistin und Erzählerin, die die Geschichte trägt. Evie ist einerseits völlig normal und ist mit den Dingen beschäftigt, die Gleichaltrige ebenso umtreiben: Freundschaften, erste Liebe, Schule und die Familie. Sie ist nicht nur ihre Krankheit, auch wenn diese regelmäßig in ihr Leben eingreift und es verkompliziert. Vor allem die Sorge, als „gestört“ abgestempelt zu werden, hält sie davon ab, offen mit ihrer Situation umzugehen. Ein Erlebnis mit einem Klassenkameraden, der ebenfalls an Angststörungen leidet, scheint auch zu unterstreichen, dass trotz aller Fortschritte der Gesellschaft in den letzten Jahren psychische Erkrankungen ein Stigma bleiben.

    Sehr gut gelungen ist der Autorin auch, den Club der der Freundinnen zum einen sehr unterschiedlich zu gestalten und sie zum anderen mit essentiellen Fragen nach der Rolle von Frauen und Mädchen auseinandersetzen zu lassen: welche widersprüchlichen Erwartungen haben Jungs an sie und inwieweit wollen sie gefallen und sich selbst und ihre Ideale dafür hintenanstellen. Es kommt tatsächlich etwas unerwartet, die Feminismus-Debatte in einem Jugendbuch zu finden, aber es wirkt weder gezwungen noch wäre es unpassend, denn die Mädchen finden in ihrem Alltag bereits unzählige Beispiele für kritische Situationen, in denen junge Frauen offenkundig benachteiligt werden und dies zum Teil auch selbst fördern und aufrechterhalten. Auch diese Diskussionen werden völlig altersgemäß und aus dem Blick von 16-Jährigen geführt.

    Der Originaltitel des Buches „Am I Normal Yet“ geht noch etwas offensiver an die Thematik als der deutsche „Spinster Girls- Was ist schon normal?“, was ich eigentlich besser finde. Ein rundherum gelungener Roman, der nicht nur jugendliche Leser überzeugen dürfte.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    booklover2011, 22.07.2018

    Spinster Girls – Sei du selbst!

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!
    Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen?

    Meinung:
    Der Schreibstil liest sich locker-leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Evie geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Einblicke in Evies Genesungs- bzw. Normalwerdetagebuch.
    Die authentischen und sympathischen Evie ist mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihr mitzufühlen, mitzufiebern und mitzuleiden. Insbesondere ihr Sarkasmus sorgt für so manchen Lacher. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Amber und Lottie, auf deren Geschichten ich mich schon sehr freue.
    Sehr offen, gefühlvoll und ehrlich beschäftigt sich das Buch mit Evies Zwangsstörung und dem Feminismus und räumt mit so manchem Schubladendenken auf. Sehr authentisch fand ich, dass es eben auch Rückschläge für Evie gab. Vor allem die Botschaft „Sei du selbst“ wird sehr gut und eindrücklich vermittelt. Man erlebt sehr schöne Lesestunden und wird sehr gekonnt zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Mehr als wohlverdiente 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

    Fazit:
    Ein großartiges und wichtiges Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und dem Weg zu sich selbst und für sich einzustehen. Auch wird Evies psychische Erkrankung authentisch und mit Rückschlagen sehr gut dargestellt. Eine absolute Leseempfehlung.

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    janein

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