Sehnsucht nach St. Kilda

Roman
 
 
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Heimat am Ende der Welt:
Eine große Liebe und die bewegende Geschichte der Hebriden-Insel St. Kilda

Als die 83-jährige Annie McViccar am Strand einen Sluagh sieht - einen Vogelschwarm, der nach altem Glauben aus den Seelen Verstorbener besteht -, weiß...
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Eine große Liebe und die bewegende Geschichte der Hebriden-Insel St. Kilda

Als die 83-jährige Annie McViccar am Strand einen Sluagh sieht - einen Vogelschwarm, der nach altem Glauben aus den Seelen Verstorbener besteht -, weiß...

Kommentare zu "Sehnsucht nach St. Kilda"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Miss Norge, 28.11.2019

    In diesem Roman entführt uns Isabel Morland, wie schon in ihren beiden vorherigen Büchern, wieder auf die Äußeren Hebriden. St. Kilda ist eine Inselgruppe die zu Schottland gehört und im Nordatlantik liegt. Bis zum Jahre 1930 war die Insel bewohnt, doch dann gaben die Bewohner das einfache Leben dort auf und mussten auf das Festland evakuiert werden. Genau an diesem Punkt beginnt der Roman. Annie McViccar, die damals 8 Jahre alt ist, kann das nicht verstehen. Sie denkt alle Bewohner der Insel machen einen Tagesausflug und am Abend wird wieder jeder in seinem eigenen Bett liegen.Doch so wird es leider nicht kommen. Die Kapitel wechseln sich ab und sind im "Damals" und im "Heute" geschrieben. Im "Damals" beschreibt die Autorin sehr genau und detailliert wie schwer und einfach das Leben der Inselbewohner gewesen sein muss, aber sie waren glücklich, denn niemand kannte es anders. Musste man einmal mit dem Schiff ans Festland und in die Stadt fahren, war man froh, dem Lärm und der Hektik wieder zu entkommen. Bis zum harten Winter im Jahre 1929, als Flora, Annies Schwester, vor Kälte und Husten mit 6 Jahren stirbt. Die Regierung drängt darauf das die Bewohner die Insel verlassen. Annie und ihr Freund Finlay schwören sich ewige Freundschaft und Liebe, doch an Land werden sie auseinandergerissen und sehen sich nie wieder. Diese Passagen gehen einem beim Lesen schon sehr nah, wenn man bedenkt, das die Menschen ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen mussten, um irgendwo neu zu beginnen. Im "Heute" begleitet man die 34jährige Rachel, die alleinerziehend mit ihrem 7 Jahre alten Sohn Sam in London wohnt und die diverse Jobs hat um über die Runden zu kommen, bis sie die Reißleine zieht und zu ihrer Großmutter Annie McViccar aufs Land zieht. Durch einen glücklichen Zufall bekommt sie eine Stelle als Köchin auf St. Kilda und kehrt an den Ort zurück, an dem ihre Oma die ersten Lebensjahre verbracht hat. Rachel begibt sich auf Spurensuche und dabei verliert sie sogar ihr Herz an den berühmten Landschaftsfotografen Ailic Burnett. Man ahnt schon, das diese Verbindung nicht ohne Höhen und Tiefen aalglatt vonstatten gehen kann. Rachel hat schon so viel durchgemacht, das ich beim Lesen nur dachte, bitte lass sie endlich glücklich werden, mit einem wunderbaren Mann an ihrer Seite. Ob es geklappt hat? Keine Ahnung, das verrate ich nicht. Das Ende, in Bezug auf Annie, hat mir gut gefallen, sehr berührend und sehr liebevoll. Isabel Morland hat es wieder einmal geschafft mich dazu zu animieren, während des Lesens viel über St. Kilda und die erwähnten Sehenswürdigkeiten in Erfahrung zu bringen. Ich habe mir einige Fotos angesehen von Orten die im Plot erwähnt werden und eine wichtige Rolle spielen. So habe ich mir diese Bilder vor mein inneres Auge geholt und es noch mehr genossen abzutauchen und mich mit dem Klima und den Wetterkapriolen durch den Roman treiben zu lassen. Die mystischen, rätselhaften und magischen Beschreibungen überzeugen mich immer wieder und lassen den Plot so leicht und mit einem Nebelschleier versehen erscheinen. Dann kommt dieser unbeschreibliche kurze Moment bevor die Sonne durch die Wolken bricht und alles in ein lila Licht taucht. Ich liebe diese Vorstellung beim Lesen und es fasziniert mich immer wieder, wie Isabel Morland das schafft, es so genau zu beschreiben, das man es fühlt und sieht.
    Auch mit ihrem dritten Roman konnte mich die Autorin wieder zu 100% überzeugen. Isabel Morland hat mich auf eine wunderbare Reise nach St. Kilda mitgenommen, so das auch ich dort mein Herz verloren habe.

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    janein
  • 5 Sterne

    Anja H., 27.11.2019

    Annie wurde in jungen Jahren mit ihrer Familie von der Hebrideninsel St. Kilda evakuiert. Leider verliert sie daraufhin ihren besten Freunde Finlay aus den Augen.

    Rachel, ihre Enkelin, nimmt nun viele Jahrzehnte später, einen Job auf St. Kilda an. Sie soll sich für einen Workshop mehrere Wochen um die Verpflegung kümmern. Mit gemischten Gefühlen trifft sie auf der einsamen Insel ein. Dennoch erwärmt die Insel mit ihrer wunderschönen Landschaft, den rauen Wetter und den verlassenen Gebäuden ihr das Herz. Sie verliebt sich in den geschichtsträchtigen Ort und lernt dadurch sich selbst und die Vergangenheit ihrer Vorfahren kennen.

    Die Autorin hat mich mit diesen Roman verzaubert. Die Geschichten von Annie und Rachel werden eindrucksvoll dargestellt. Durch die Rückblenden in die Vergangenheit wird nach und nach Annies Geschichte erzählt und damit auch Rachels Innerstes angesprochen.

    Die Liebesgeschichte zwischen Rachel und Ailic ist wunderbar sanft und nicht zu überstürzt und fügt sich bestmöglich in die Rückblenden mit ein.

    Besonders hervorzuheben sind die fantastischen Landschaftsbeschreibungen Isabel Morlands. Man hat das Gefühl mitten auf St. Kilda zu stehen und man kann förmlich den rauen Westwind spüren, der einem um die Nase weht.

    Äußerst überzeugend und anschaulich sind die Bilder, die die Autorin zeichnet. Man spürt das sie selbst dort war und sehr gut recherchiert hat. Mein Fernweh wurde in jeden Fall geweckt.

    Fazit:
    Ein wunderbar atmosphärischer Roman, der einen mitnimmt auf eine Reise in die Vergangenheit, der einen nachdenklich macht und einen auf die wichtigen Dinge im Leben besinnt.

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    janein

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