Schluss mit Muss, Tanja Mairhofer

Schluss mit Muss

Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst. Ein Antiratgeber

Tanja Mairhofer

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"Du musst Yoga machen!", sagt die Bekannte. "Du musst dein Profil auf XING schärfen!", empfiehlt der Ex-Kollege. Außerdem muss man sich natürlich gesund ernähren, die top Partnerin, Mutter, Tochter, Nachbarin, Schwiegertochter, Patentante ......

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Kommentare zu "Schluss mit Muss"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kindder80er, 01.06.2017

    Pragmatischer Humor - Obwohl ich der Autorin nicht wirklich abnehme, dass sie seit 16 Jahren weder Fenster noch die Fliesen im Bad geputzt hat (vielleicht übernimmt das ihr Mann? ;-)), finde ich dieses Buch großartig!

    Sätze wie "Kalkflecken und dreckige Fenster sind ein Beleg dafür, dass es wichtigere Dinge im Leben zu tun gibt, als zu putzen." oder "Aus einem Mops kann man keinen Windhund machen." könnte man sich sofort auf ein Kissen sticken! Dabei ist der Schreibstil sehr humorvoll, locker und ich musste öfter lachen, obwohl wir später erfahren werden, dass auch eine lange unentdeckte Schilddrüsenerkrankung mit dafür verantwortlich ist, dass das innere Faultier der Autorin überhand genommen hat. Es geht ihr jetzt wieder besser, aber durch die Erkrankung hat sie auch gelernt, wirklich Wichtiges von eher Unwichtigem zu unterscheiden.

    Es geht hier aber nicht nur um das eigene Faultier, das einen immer wieder von mehr oder weniger sinnvoller Arbeit abhalten will, sondern vor allem um die Beurteilung der eigenen Person von anderen. Warum um Himmels Willen soll ich denn nicht nach unten schauen? Nur wegen eines kleinen Doppelkinns? Muss ich jetzt Zeit meines Lebens das Bäuchlein einziehen? Warum denn bitteschön und vor allen Dingen für wen? Darf ich nicht in Würde altern und meine Fältchen zeigen, die ich mir mühsam erlacht und erweint habe? Muss ich sie mit tausend Cremes und Mittelchen zukleistern? Menschen sind nicht perfekt und auch noch nie gewesen, obwohl uns Zeitschriften, Werbung und das Fernsehen an sich immer wieder weis machen wollen, dass wir uns im Handumdrehen selbst optimieren müssen und können.

    Ich sage: Nö! ;-) Das Leben ist genau das, was wir daraus machen: Wenn wir uns selbst anschauen und zufrieden sind, strahlen wir das auch aus und da kann meine Aura auch löchrig und ausgefranst sein, wie sie will! So! ;-)

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    janein
  • 1 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 14.05.2017

    Bei Schluss mit Muss muss man das Äußere als erstes erwähnen. Ein provokantes Titelbild mit Stinkefinger und dann noch gelbe Seiten. Wie abstoßend ist das denn. Da stellt sich die Frage, muss das sein?
    Noch ärgerlicher ist aber der flapsige Ton, der mir in der Leseprobe zwar schon aufgefallen war, der aber auch die Dauer anfängt zu nerven. Das flapsige zeugt auch nicht von Leichtigkeit sondern wirkt aufgesetzt und verkrampft. Zitate sind häufig aus Film und Fernsehen, das ist offensichtlich der Background der Autorin. Tanja Mainhofer ist eine Moderatorin/Schauspielerin. Ich kannte sie bisher nicht.

    Wie flach und unliterarisch das Buch doch ist! Der bemühte Humor ist so gequält, das ist gar nicht meiner. Wirklich ein Produkt, wie ich es nicht schätze. Doch abbrechen geht nicht, dazu bin ich viel zu sehr in meinen Zwängen gefangen. Davon kuriert mich garantiert auch nicht so ein armseliger Antiratgeber.
    Doch ich muss aufhören zu meckern und sehen, was gibt es noch in dem Buch. Welche Kapitel können mich doch überzeugen, welche Passagen bringen mir was. Die mit dem Yoga sicherlich nicht. Das mit der Partnersuche oder Liebe und Beziehungen oder den Besserwissern auch nicht. Selbst das Gilmore Girls-Kapitel (Stars Hollow) wird versemmelt, dabei sind die eigentlich ein Selbstgänger. Eigentlich kommt nicht mehr wirklich was. Die Autorin lebt nicht in der gleichen Welt wie ich. Für mich persönlich war das Buch ein großer Flop, für andere muss es das richtige sein, wer weiß!

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    janein
  • 4 Sterne

    anja n., 23.07.2017

    Gegönnte Unordnung, freiwilliger Verzicht, der natürlich nicht als solcher gesehen wird, das sind nur einige der zahlreichen Weisheiten, die uns die Autorin sehr schmackhaft zu machen versteht. Für einige wenige könnte diese Lektüre somit zum ultimativen Ratgeber avancieren, da er auch immer eine passende Ausrede oder vermeintlich plausible Rechtfertigung für das eben nicht tun bereithält, der man bisweilen so gar nichts entgegen setzen kann.
    Hier hat jemand die Menschen und sich selbst genauestens beobachtet und mehr oder weniger tiefgründig analysiert. Die dargestellten Sichtweisen sind schlüssig und witzig zugleich. Jeder wird beim Lesen leicht feststellen, wie er selbst konditioniert wurde. Sehr zum Nachdenken anregend sowie zum eigenen Beobachten und Schlussfolgern motivierend, stellt man sich danach doch Fragen wie „ist das, was alle machen, wirklich immer richtig“, will ich selbst wirklich oder habe ich nur ein schlechtes Gewissen“. Gewöhnung trifft auf Überzeugung. Die eigenen Handlungs- und Denkmuster wird es aber leider bei den meisten nicht dauerhaft beeinflussen, stünde man doch damit ziemlich allein auf weiter Flur. Lacher und Aha-Effekte sind aber auf jeden Fall garantiert.
    Während des Lesens war ich stets hin und her gerissen. Dieses Handeln frei nach dem Motto „mir doch egal“ oder „ich bin okay so wie ich bin“ mag ich eben bei vielen gar nicht, da es doch meist in egoistischer Weise ausgelebt wird. Ebenso sieht die Autorin manche Dinge einfach zu schwarz / weiß und urteilt für meinen Geschmack zu pauschal. Die beschriebenen Personen-Typen sind doch charakterlich sehr extrem und auch für einen Laien schnell als das zu identifizieren.
    Wer schlank / mollig sein will, soll es eben sein und das darf er auch, ohne dass darüber jemand die Nase rümpft. Wer seine Wohnung sauber mag, ist noch lange kein Pedant. Ich hätte mir viel lieber eine Art Plädoyer Für „Leben und leben lassen“ gewünscht; ohne persönliche Gesamtbeurteilung, denn jeder Mensch ist nicht nur so oder so. Andererseits trägt es enorm zur eigenen Schadenfreude bei, wenn man liest, wie Möchtegerne ihr Fett wegbekommen.
    Mir kommt es aber manchmal so vor, als ob Frau Mairhofer der Ablehnung der eigenen Person ein „Angriff ist die beste Verteidigung“ einfach vorweg nimmt. Und dies tut sie auf sehr unterhaltsame, aufheiternde und kluge Weise. In vielen Dingen hat sie wiederum einfach Recht. Wo aber die Grenze ist, an der sich der innere Schweinehund nicht mehr als „Retter“ sondern eher nur noch als kontraproduktiv darstellt, konnte auch sie nicht genau definieren.

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    janein
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