Salz für die See

 
 
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Der Untergang der Wilhelm Gustloff
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Kommentar zu "Salz für die See"

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  • 4 Sterne

    23 von 37 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    gagamaus, 21.10.2016

    Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Die russische Rote Armee ist auf dem Vormarsch und alle Deutschen und deutschstämmigen Menschen flüchten vor Tod, Vergewaltigung und Vernichtung. Kälte und Hunger fordern ebenso ihre Opfer wie die Luftangriffe und die Soldaten am Boden. Viele Kinder verlieren auf der Flucht ihre Eltern, Familien werden auseinander gerissen. Viele Menschen taumeln allein durch das Land oder schließen sich zu Notgemeinschaften zusammen. So auch der deutsche Deserteur Florian, die litauische Krankenschwester Joana, und die junge Polin Emilia.
    Bald ist ihr Ziel der Hafen von Gotenhafen, wo sie hoffen auf Schiffen in Sicherheit gebracht zu werden. Wie Hunderttausende andere Menschen auch. Nach vielen Entbehrungen und gefährlichen Situationen gelingt es ihnen auch bis dorthin zukommen und mit Hilfe des Matrosen Alfred schaffen sie es auch auf ein Schiff. Die Wilhelm Gustloff.
    Mehr möchte ich nicht verraten. Dass die Gustloff abgeschossen wurde, ist interessierten Lesern sicher bekannt. Ein dramatisches Finale ist also absehbar.
    Das Buch ist ab 14 Jahren empfohlen und ich denke, daran sollte man sich bei diesem Thema und den deutlichen Worten, die die Autorin im Buch für Krieg und Kampf findet, auch halten. Es wird abwechselnd aus den Blickwinkeln der drei Flüchtenden und des regimetreuen Alfred erzählt. Die Kapitel sind mit eineinhalb bis drei Seiten meistens sehr kurz gehalten und da sie in der Ich-Perspektive geschrieben sind, muss man auf die Überschriften Acht geben, wer jeweils der Erzählende ist.
    Die Sprache ist klar, auf das Notwendige reduziert, arbeitet manchmal mit stakkatoartigen Sätzen und Worten. Die Gefühle und die Dramatik kommen intensiv beim Leser an. Die Geschehnisse werden teilweise aus mehreren Blickwinkeln geschildert, wodurch der Leser so etwas wie einen Rundum-Blick bekommt. Auch wenn Marinesoldat Alfred durch seine Parteiblindheit und seinen Glauben an die Nazi-Parolen ein eher unsympathischer Charakter ist, sind seine Abschnitte für das Buch sehr wichtig und ermöglichen auch hier eine Perspektive, die nicht eindimensional und vereinfacht wirkt, sondern durchaus nach Erklärungen und Details zu den Geschehnissen sucht, die für so viele Menschen Leid und Unglück aber auch Rettung bedeuten konnten.
    Ein anspruchsvolles Jugendbuch, welches für jugendliche Leser aber unbedingt auch für Erwachsene zu empfehlen ist. Mir persönlich waren die Kapitel etwas zu kurz. Es fiel mir anfangs schwer, mein Leseempfinden auf diese abrupten Wechsel einzustellen. Dies wurde aber im Laufe des Buches besser und ist mein einziger Kritikpunkt an „Salz für die See“.

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    janein

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