Muttertag

Roman

André Mumot

Durchschnittliche Bewertung
3Sterne
6 Kommentare
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Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt...

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Kommentare zu "Muttertag"

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  • 5 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Manuela B., 22.11.2016

    Muttertag ist der Debütroman des Autors Andre Mumot. Der Autor führt den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart, durch vielschichtige Handlungsstränge und agiert auf verschiedenen Zeitebenen. Sicherlich kein einfach zu lesender Roman, der mich dennoch fesselte oder gerade deswegen.

    Gemixt werden Horror mit Thriller und dem Spiel mit Charakteren bei denen nicht sofort klar ist wer gut oder böse ist oder wer eine Graustufe davon. Ein Personenregister am Ende des Buches ist ganz hilfreich um die verschiedenen Protagonisten einzuordnen. Die Spannungsbögen werden im Buch gut gesetzt und hetzen den Leser von einer Situation zur nächsten. Wer einen einfach zu lesenden Thriller sucht, für den ist Muttertag nicht geeignet, auch nicht für diejenigen die mal schnell ein paar Zeilen zwischendurch lesen wollen. Das Geschehen ist sehr komplex und erfordert Aufmerksamkeit. Für mich ein gelungenes Buch für Anspruchsvolle die eine vielschichtige Handlung mit vielen Strängen und Ebenen mögen.

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    janein
  • 3 Sterne

    7 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ele, 02.12.2016

    Muttertag ein Debütroman von Andrè Mumot, 493 Seiten erschienen im Eichborn-Verlag.
    Die Bewohner eines Dorfes sind erschüttert - grausige Experimente werden in einer Villa durchgeführt. Eine skrupellose Sekte vollzieht geheimnisvolle Rituale. Entstellte Kreaturen treiben sich herum, Menschen verschwinden. Der harmlos wirkende Pensionär Richard Korff, wird in diese verwerflichen Machenschaften hineingezogen und bringt dadurch auch noch seine restliche Familie in Gefahr.
    Andrè Mumonts Debütroman war für mich sehr anstrengend zu lesen. Durch die häufigen Szenen- Zeiten und Ortswechsel, auch durch die vielen Protagonisten, war ich am Anfang so sehr verwirrt, dass ich ungemein schlecht in das Buch gefunden habe. Ich habe mich über eine Woche mit der Geschichte auseinandergesetzt - weit länger als ich sonst zu einem Buch dieser Seitenzahl brauche, bis ich Zusammenhänge erkennen konnte. Stellenweise konnte ich nicht auseinanderhalten wer die Guten und wer die Bösen in diesem Thriller waren. Es sind mehrfach Szenenwechsel vorhanden, die sich für mich sehr verwirrend dargestellt hatten. Im letzten Drittel hat sich langsam das Dunkel gelichtet und dann war der Rest flüssiger zu lesen. Jedoch lässt mich auch das Ende etwas ratlos zurück. Nicht alle Erzählstränge wurden zur Vollständigkeit zu Ende geführt. Die Grundidee zu diesem Roman ist eigentlich sehr interessant zwischendurch kamen auch spannende Abschnitte. M.E. hätte die Geschichte besser erzählt werden können, indem Mumot verwirrende Szenen vermieden hätte. Die vorhandenen Dialoge machten die Erzählung durchaus rasant und spannend, abschließend möchte ich noch anfügen, dass das Cover zu diesem Buch sehr gut gelungen ist.
    Ich kann für dieses Buch nur 3 Sterne vergeben. Es ist für Personen geeignet die bereit sind sich auf komplizierte Zusammenhänge einzulassen. Leser die nicht nur so nebenbei, gut unterhalten werden wollen.

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    janein
  • 3 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 27.10.2016

    Gediegenes Debüt.
    Der Plot von Muttertag ist irgendwie ein seltsamer Genremisx. Thriller, Literatur, Horror und in manchen Szenen mit Philipp denkt man vom Stil sogar, es wäre wie Jugendbuch. Ein gediegenes Debüt! Die versprochene Düsternis stellt sich ein, aber erst nach einiger Zeit. Sie wird durch die Thematisierung der grausamen Sekte in einigen Passagen in Perspektivwechseln hergestellt. Irre! Da kann man nur froh sein, mit solchen Leuten nicht zu tun zu haben. Es wird aber übertrieben. Einige horrormäßige Einlagen sind unappetitlich.
    Zurück zum Plot: Der 16jährige Philipp begleitet seinen angeblichen Großonkel Richard auf der Suche nach seinem Stiefbruder Morton. Ein gutes Team!
    Eine interessante Figur ist Richard Korff, Er ist sympathisch, aber widersprüchlich und schwer zu durchschauen.
    Philipps Mutter Barbara hingegen empfand ich als oberflächlich und ich mochte sie nicht.
    Interessant aber, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Überraschende Wechsel sind immer wieder dabei.
    Insgesamt ist der Roman für einen Thriller ungewöhnlich dialoglastig. Erst im Finale gibt es richtig Action.

    Der Roman scheitert letztlich daran, dass er zu wirr ist und so manches nicht glaubwürdig wirkt. Ich vergebe daher am Ende gute 3 von 5 Sterne. Das finde ich angemessen.

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    janein
  • 1 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyIceTea, 19.11.2016

    Leider überhaupt nicht mein Stil

    Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. 
    André Mumots Debüt aus der deutschen Provinz ist ein unerschrockenes Spiel mit den Genres und ein elegantes Vexierspiel.

    Ich muss sagen, ich bin vor allem durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es verspricht einfach absolute Spannung und auch einen gewissen Thrill. Dazu macht die Farbkombi aus rot und schwarz einiges her und das Cover sieht echt schick aus. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht aber nicht komplett überzeugt. Trotzdem habe ich das Buch angefangen. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Leider ist das Buch so gar nicht mein Fall.
    Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist oder der Autor einen schlechten Stil hat, denn das ist gar nicht so. Der Stil des Buchs ist schlicht und einfach nicht mein Fall. Wie bei allen anderen Sachen, ist es auch bei Büchern Geschmackssache und mein Geschmack ist es leider nicht.
    Die Geschichte beginnt schon sehr verworren und mit sehr vielen Erzählungssträngen, die irgendwie alle nicht so recht zusammengehören wollen. Dazu verwendet der Autor oft keine oder wenig Namen, so dass man sehr aufmerksam lesen und ein wenig im Kopf puzzeln muss, um nicht den Faden zu verlieren. Der Erzählstil ist sehr hochgestochen und wohl formuliert. Die Sätze sind verschachtelt und wirken, wie die Worte eines Akademikers. Das alles zusammen, hat das Buch für mich sehr anstrengend gemacht, da ich mich umgebungsbedingt nicht immer hundert Prozent auf die Story konzentrieren konnte und es so nicht möglich war, wirklich Spannung aufzubauen.
    Ich habe das Buch auf Seite 170 abgebrochen, da ich mich immer wieder gefragt habe, was da eigentlich los ist und worum es geht. Ich gestehe, ich habe einfach zu wenig Zeit und zu viele Bücher auf dem SUB, als dass ich Zeit für ein Buch habe, das mich nicht hundert Prozent überzeugt hat, weiterzulesen.
    Es gibt bestimmt einige die es mögen im Kopf mitzupuzzeln und gerne hochkonzentriert bei der Sache sind. Für mich hat das leider nicht zugetroffen. Schade

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    janein
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