Mexikoring

Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Deutscher Krimi-Preis; National 1. Preis 2019
 
 
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In Hamburg brennen die Autos. J ede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als d er anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines...
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In Hamburg brennen die Autos. J ede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als d er anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines...

Kommentare zu "Mexikoring"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bookloving, 29.09.2018

    *Ein ganz besonderes Leseerlebnis*
    „Mexikoring“ von der deutschen Krimiautorin Simone Buchholz ist bereits der achte Band der in Hamburg angesiedelten Krimireihe, in der die in jeglicher Hinsicht außergewöhnliche und sehr unkonventionelle Staatsanwältin Chastity Riley ermittelt. Zum Verständnis dieses Bands sind jedoch Vorkenntnisse aus der vorherigen Reihe nicht notwendig und der Fall wird vollständig aufgeklärt.
    Schon der rätselhafte Einstieg mit einem knappen, umgangssprachlichen Dialog enthüllt den spannenden und zugleich beklemmenden Hintergrund des Falls - eine tragische Liebesgeschichte zwischen Nouri und Aliza, zwei Menschen, die nicht zusammen sein durften.
    Der neue Kriminalfall für die Staatsanwältin und ihr bunt gemischtes, skurilles Ermittlerteam kommt ziemlich spektakulär daher und hat viele Komponenten, die einen fesselnden Krimi ausmachen. Ein mysteriöser Auto-Brand am berühmt-berüchtigten Mexikoring in Hamburg, ein namentlich bekannter Schwerverletzter, der bald darauf seinen Verletzungen erliegt und abtrünniges Mitglied eines gefürchteten kurdisch-libanesischen Clans aus Bremen mit weitverzweigten Kontakten zur organisierten Kriminalität ist. Die Autorin bietet dem Leser mit ihrem komplexen Fall eine gut recherchierte, realitätsnahe Milieustudie zu den recht archaisch anmutenden Mhallamiye Familienclans und ihren Traditionen aus dem Nahen Osten.
    Wer hier jedoch einen Krimi nach dem üblichem Muster erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden, denn bei dieser ziemlich derben, kettenrauchenden Krimiheldin mit ihren Abstürzen muss man sich auf etwas völlig Neues einlassen. Die Autorin hat sich für ihre interessante Hauptfigur einen wirklich ungewöhnlichen Charakter mit vielen Ecken und Kanten einfallen lassen. Sie wirkt irgendwie gebrochen und verletzlich, hat offenbar mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen, gibt sich aber nach außen sehr taff und zynisch. Erzählt wird die Geschichte sehr plastisch aus ihrer Perspektive und mit ihrer drastischen, nüchternen Sichtweise bringt die Hauptfigur die Dinge sehr treffsicher auf den Punkt.
    Der fesselnde Schreibstil der Autorin ist unverwechselbar und einzigartig – kurz, knackig, derb und mit genialen, oft sehr poetischen Sprachbildern, die hervorragend die oft düstere, melancholische Stimmung einfangen. Dieser Schreibstil konnte mich sehr begeistern, denn er passt hervorragend zur Persönlichkeit der Hauptfigur, dem ganzen Milieu und macht das besondere Flair des Romans aus. Die atmosphärisch unglaublich dichten Beschreibungen lassen zudem sofort das Kopfkino anspringen.
    Auch wenn man über die Glaubwürdigkeit einer permanent vor Ort ermittelnden Staatsanwältin sicher streiten kann, für mich war dieser Kriminalroman ein ganz besonderes Leseerlebnis, das mich auf weitere Fälle mit Chastity Riley und ihrem eigenwilligen Team neugierig gemacht hat.

    FAZIT
    Ein spannender, unterhaltsamer und sprachlich einzigartiger Krimi – für mich ein ganz besonderes Leseerlebnis!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Biest, 29.09.2018

    Geniale Ermittler, spannende Story

    Burn Baby Burn

    Inhalt:

    In Hamburg brennen die Autos. Jede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als der anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines Clans aus Bremen.
    War er es leid, vor seiner Familie davonzulaufen? Hat die ihn in Brand setzen lassen? Und was ist da los, wenn die Gangsterkinder von der Weser neuerdings an der Alster sterben?

    Bei den Ermittlungen um den Tod von Nouri Saroukhan taucht Staatsanwältin Chastity Riley tief ein in die Welt der Clan-Familien. Nach und nach erschließen sich ihr die weitverzweigten kriminellen Strukturen, die sich durch ganz Deutschland ziehen. Nouri Saroukhans Geschichte ist die Geschichte eines Ausbruchs zu einem hohen Preis. Und die Geschichte einer Liebe: von Nouri und Aliza, die nicht zusammenkommen durften und in ein anderes Leben türmten, das aber kein besseres war. Weiß Aliza, was mit Nouri am Mexikoring passiert ist?

    Meine Meinung:

    Simone Buchholz ist hier eine tolle Story gelungen, mit außergewöhnlichen und interessanten Charakteren.

    Wenn ich lese, dass eine Staatsanwältin in die Ermittlungen involviert ist, gehe ich eigentlich davon aus, dass es ziemlich gesittet und gesetzeskonform abläuft. Weit gefehlt. Riley ist echt der Wahnsinn. Selten habe ich mich so amüsiert. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, teilt ihre Gedanken unzensiert dem Leser mit. Sie wirkt locker, intelligent und ein wenig chaotisch. Ich hab sie Dank ihrer direkten Art sofort ins Herz geschlossen.
    Auch Nouri und Aliza waren zwei interessante Charaktere. Immer wieder gibt es kurze Sequenzen aus der Vergangenheit, in denen sich die beiden treffen und reden. Als Leser weiß man von Anfang an, dass die beiden keine Zukunft haben werden, denn Nouri ist tot, dass fand ich doch sehr bedrückend beim Lesen.

    Die Story war super, interessant und beängstigend realistisch. Schon ziemlich krank, was sich innerhalb solcher Clans abspielt. Das hat die Autorin hier sehr authentisch beschrieben. Von Polizei halten diese Menschen nicht viel, was die Ermittler auch deutlich zu spüren bekommen, es wird alles intern mit roher Gewalt geregelt.
    Ich fand das Buch wirklich klasse. Es herrschte von Anfang an eine gewisse Spannung, die sich stetig erhöhte.
    Das Ende war überraschend, hat mir aber auch sehr gut gefallen. Es war realistisch.

    Der Schreibstil war toll, modern und Dank der taffen Staatsanwältin gabs auch einiges zum schmunzeln. Ich bin nur so durchs Buch geflogen.

    Das Cover gefällt mir. Es erinnert mich an meine Jugend, damals gabs die gelben Kabinen noch an jeder Ecke.

    Fazit:

    Wer auf Ermittler der besonderen und anderen Art steht, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Alleine Riley ist eine Reise nach Bremen und Hamburg wert.

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    janein

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