Marlene

Roman

Hanni Münzer

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Die lang ersehnte Fortsetzung des Spiegelbestsellers "HONIGTOT".

Übersetzt in 14 Sprachen mit bis dato über 600.000 Lesern.

München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und...

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Kommentare zu "Marlene"

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  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 30.07.2017

    Marlene, von Hanni Münzer

    Cover:
    Eine hübsche Frau, der ich zutraue im Verborgenen zu agieren.
    Die Kette spielt noch eine wichtige Rolle.

    Inhalt:
    Marlene, eine Frau die in der dunkelsten Zeit Deutschlands Widerstand leistet.
    Sie erinnert sich an diese schreckliche Zeit, aber auch an die wunderbaren Menschen die ihren Weg gekreuzt haben, Menschen die trotz den furchtbarsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahrt haben.

    Meine Meinung:
    Ein Buch das mich gepackt hat, ich bin regelrecht darin versunken. Wenn es auch manchmal an die Grenzen des für mich ertragbaren war.
    Wie muss es dann erst für die Menschen (und vor allem die Frauen) damals gewesen sein, die diese Hölle durchschreiten mussten – unvorstellbar! Unfassbar!!
    Abgründe öffnen sich! Ein Grauen das durch unmenschliche Grausamkeit, Abartigkeit und Menschenverachtung geschürt und genährt wird.
    Dazwischen einzelne funkelnde Sterne, die allerdings dem furchtbaren Wahnsinn nicht genug entgegenzusetzen hatten und deshalb wie die Nadel im Heuhaufen auf mich wirken. Schlimm wie sich das Menschliche und Gute verstecken musste.
    Die Autorin versteht es auf unkapriziöse Weise uns direkt mitten hinein ins Geschehen zu ziehen. Die Grausamkeiten und die Gewalt, der Wahnsinn und Irrsinn wird nicht verherrlicht, aber sie dringt mir beim Lesen unweigerlich direkt unter die Haut und mitten ins Herz.

    Ein Buch das man atem- und fassungslos liest.

    Autorin:
    Hanni Münzer schrieb sich mit ihrem Roman „Honigtot“ in die Herzen von vielen Lesern. Mit „Marlene“ legt sie nun eine fesselnde Fortsetzung vor (die man aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann).
    Die Autorin lebt mit an und Hund im Oberbayern.

    Mein Fazit:
    Zitat:
    Ein Plädoyer für den Frieden. „Marlene“ ist zwar nur ein Roman, dennoch ist er das Echo wahrer Begebenheiten.
    Dem will ich mich absolut anschließen und dem ist auch absolut nichts hinzuzufügen.
    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    gagamaus, 25.09.2016

    München 1944: Marlene verliert im Bombenhagel Menschen, die ihr liebt und teuer sind. Der letzte Anstoß für ihren Wunsch, sich gegen das deutsche Regime zur Wehr zu setzen, denn sie sind es, die all das Unglück auf die Welt losgelassen haben. Und sie riskiert dabei Kopf und Kragen, als gäbe es kein Morgen und als wäre Alles andere unwichtig. Sie schließt sich dem Widerstand an, wird schließlich gefasst, landet in einem Lager. Bis zum Ende des Krieges muss sie all die Gräuel erdulden, die man aus dieser fürchterlichen Zeit kennt.
    Es ist die direkte Fortsetzung von Honigtod, in der Hanni Münzer die ersten Jahre ihrer Heldin beschrieben hatte. Für das Verständnis und das Vergnügen sollte man sicherlich beide Teile hintereinander lesen.
    Zur Zeit lese ich sehr viele Bücher dieses Genres und dieser Epoche. Gerade auch das Buch „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah. Die Ausgangssituation ist bei beiden Bücher die einer Frau, die im Krieg in den Widerstand geht. Marlene ist bereits eine erwachsene Frau, die einiges erlebt hat und die genau weiß, worauf sie sich einlässt. Ihre Angst ist immer unterschwellig vorhanden. Man fürchtet mit ihr und versteht doch, dass sie nicht anders kann. In beiden Büchern sind die Frauen stellvertretend für eine ganze Generation, für viele Frauen, die ähnliches erlebt haben. Dem entsprechend erleben sie scheinbar sämtliche Dinge, die einem als Frau und Widerstandskämpferin im Krieg so passieren können. Daran darf man sich nicht stören. Das ist manchmal ziemlich viel und man wird als Leser aufgewühlt und durchgeschüttelt. Wenn vorhergehende Leser kritisieren, dass es etwas übertrieben wirkt, dann denke ich mal, das bezieht sich darauf. Ich habe das beim Lesen hingenommen, weil ich annehme, dass die Autorin nicht viele verschiedene Frauen und ihre Erlebnisse zeigen wollte, sondern alles einfach komprimiert hat. Deshalb kann ich mit dem Plot auch gut leben. Auch der Teil nach dem Krieg ist sicherlich dem Wunsch geschuldet, diese Phase zu beschreiben.
    Mir hat das Buch gut gefallen. Ein gut lesbarer Schreibstil und eine Geschichte, die versucht, den dramatischen Ereignissen der letzten Kriegstage gerecht zu werden. Da ich den direkten Vergleich habe zu Kristin Hannah’s Buch, finde ich „Die Nachtigall“ noch einen Tick besser und gebe deshalb für Marlene gute 4 Sterne mit einer Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gudrun K., 12.09.2016

    "Marlene" ist der Fortsetzungsroman von "Honigtot". Habe zwar den 1. Band noch nicht gelesen und musste mich deshalb phasenweise aufgrund der vielen unbekannten Namen etwas orientieren. Dies hat mich jedoch nicht daran gehindert, gleich in die Geschichte einzutauchen.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lädt den Leser ins Geschehen ein.

    Auch wenn man, wie ich, nicht so viel Ahnung der damaligen Vorgänge hat, ist es durch die Darstellung und Erläuterungen ein Leichtes, die Hintergründe und Zusammenhänge zu begreifen.

    Fiktion und Realität verschwimmen von Anfang bis Ende mitreissend und -fühlend gekonnt ineinander.

    Die Charaktere werden authentisch und zum-Greifen-nah dargestellt. Die Beweggründe der einzelnen Personen im Einklang mit dem geschichtlichen Hintergrund sind gut nachvollzieh- und greifbar.



    Das Buch handelt von Marlene, die im hohen Alter ihr Leben in Form eines Buches reflektiert. Sie erzählt, wie sie die harte Zeit des 2. Weltkrieges erlebt hat, mit welchen Menschen sie in Beziehungen stand und warum. Auch werden die Auswirkungen des Krieges auf das Leben danach und auch auf die nachfolgenden Generationen deutlich. Die Veränderungen, die jeder Einzelne dadurch erlebt, sind gravierend. Hier wird der Krieg von Seiten einer Spionin und deren Vorgehensweisen erläutert. Dies ist insofern äußerst aufschlußreich und interessant, da man die Zusammenhänge aus anderen Blickwinkeln erfassen kann.



    Die Machtspiele, die immer wieder gelungen erläutert werden, wirken authentisch und lassen den Leser mitfiebern. Menschliche Gedanken, deren Antrieb und Begierden werden vortrefflich klar und deutlich dargestellt.

    Hier wird aufgezeigt, was und wie der Krieg was aus Menschen machen kann.



    Sehr gelungen sind ebenfalls die zahlreichen Kurzinfos oder, wie im Buch auch "Kriegssplitter" genannt, meist in Form von Aussagen, Gedichten Liedern etc. pp., die den jeweiligen Kapiteln vorangestellt sind. Dadurch wird die reale Kriegsmaschinerie und das -geschehen nochmal so deutlich.



    Was dieses Buch auch zu verstehen gibt ist, dass auch wenn einem der Lebensmut aufgrund der verheerenden Umstände verlassen mag, der Glaube an eigene Überzeugungen, Liebe und Zusammengehörigkeit einen diesen Mut und die Hoffnung schenken, weiter zu machen.



    Marlene ist in meiner Welt phänomenal angekommen und ich konnte dem Wunsch der Autorin, dass ich in das Buch eintauche, voll und ganz gerecht werden.



    Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich "ganz großes Kino" und Geschichtslektion in Einem.

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    janein

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