Kornblumenblau

Ein Fall für Milena Lukin
 
 
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In der Nacht vom elften auf den zwölften Juli machen zwei Gardisten der serbischen Eliteeinheit ihren Routinerundgang auf dem Militärgelände von Topçider. Am nächsten Morgen werden sie tot aufgefunden. Sie seien einem unehrenhaften Selbstmordritual zum...
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Kommentar zu "Kornblumenblau"

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  • 4 Sterne

    19 von 36 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Brigitta V., 30.11.2016

    Dieses Buch hat Zeit.
    Gerade so viel Zeit, dass es sich niemals beeilen muss und doch nie langweilig wird.

    Es sind keine persönlichen Verwicklungen, die die Spezialistin für internationales Steuerrecht Milena Lukin auf den Fall der (selbst?)ermordeten jungen Gardisten führt. Es ist ihr befreundeter Anwalt Sinisa.

    Niemand außer ihnen beiden und den Familien der jungen Männer hinterfragt nach dem Abschluss der Ermittlungen die offizielle Version, nach der eine Sektenzugehörigkeit der Todesgrund gewesen sein soll,

    und während Wochen vergehen, in denen ihre Ahnung bloßer Verdacht bleibt und das Ergebnis des unabhängigen Gutachtens abgewartet werden muss, hat der Leser Zeit genug, diese Ermittlerin, ihre Familie, ihre Motive, ihre Sorge um ihren Arbeitsplatz, ihre Beharrlichkeit und ihre beste Freundin kennen zu lernen.

    Nie wird es gruselig.

    Die zweite Erzählperspektive allerdings - von vornherein ist klar, dass es der „Täter“ sein muss, ohne dass aber offenbart wird, um wen es sich handelt – löst ein sehr unwohles Gefühl aus; je länger man ihn durch Belgrad begleitet, umso mehr man von ihm erfährt, umso stärker wird das Unbehagen.

    Ich mochte Milena und ihre undramatische Überzeugung, weiter zu ermitteln gegen einen offensichtlich sehr starken Gegner.
    Ich mochte auch die Sprache im Buch, die niemals dick aufträgt und doch genau beschreibt, die den Leser mitnimmt in die Welt und die Kultur, in die Sorgen und gedanklichen Abgründe, in die Küchen und Büros.
    Ich mochte diese geschickt eingebauten winzigen Wissensvorsprünge, die der Leser immer wieder bekommt, gerade so früh, um zusehen zu können, wie sich der Ring der Ermittlungen zusammenzieht.

    Dass Milena keine Kommissarin ist, gibt dem Krimi besonderen Pfiff. Gerade wenn der nächste Mord geschieht und ausgerechnet die Polizei schnell entscheidet, dass kein Mörder gesucht wird, ist die Perspektive eine so besondere, weil weder berufliche, noch private Begebenheiten, sondern eben nur eine innere Überzeugung dafür sorgt, dass Milena sich nicht mit den schmalen offiziellen Erklärungen zufrieden gibt.

    Während der Spannungsbogen zum Ende so aufgebaut wird und es für Milena so brenzlig wird, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, versteht Milena die Zusammenhänge und kommt zum Glück mit einigermaßen heiler Haut aus der Situation heraus.
    Der Leser bleibt mit dem mulmigen Gefühl, dass nicht immer alles schwarz oder weiß ist, und dass der Unterschied nicht immer leicht zu erkennen ist ...

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    janein

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