Janusmond

Thriller

Mia Winter

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4Sterne
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"Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen -" Die französische Stadt Louisson leidet...

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Kommentare zu "Janusmond"

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge Weis, 04.04.2015

    Eine Geschichte, bei der man zunächst nicht weiß, worauf das ganze hinaus laufen soll. Doch dann wird es immer spannender. Es kommen Dinge heraus, die besser im Dunkeln geblieben wären und die ein ganz neues Licht auf manche Ereignisse werfen. Doch bei den Ermittlungen in der verruchten Halbwelt der französische Stadt Louisson stößt der Polizist Christian Mirambeau auf eine Mauer des Schweigens – und auf Menschen, die nur ihren eigenen Gesetzen gehorchen …Das Zwielicht des Südens, beginnend im Musikerviertel der Stadt, durch schmale dunkle Gassen mit Häuser in stumpfem Grau, manche mit zugenagelten Fenstern, hin zum Hurenviertel von Louisson mit den geheimen Clubs in den Kellern leerstehender Häuser. Legen Sie ein neues Holzscheit ins Feuer und ziehen Sie das Telefonkabel aus der Wand. Diesen hochintelligenten Spannungsroman werden Sie verschlingen, ohne sich von der Stelle zu rühren. Das rätselhafte Verschwinden einer jungen Frau, vor 10 Jahren, einen charismatischen Ermittler, einen eventuellen Täter und ein mutmaßlicher Tatort in der unter extremer Hitze leitenden französischen Stadt Louisson. Lune Bernberg, die Zwillingsschwester von Leon Bernberg, sie kam im September vor elf Jahren nach Louisson, war an der Universität La Valuse um zu studieren, war in der Stadt angemeldet, war dort immatrikuliert und hatte eine carte de séjour. Im Juni des darauffolgenden Jahres ist sie spurlos verschwunden. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden und stößt auf ein Szenario, das in seiner Unerbittlichkeit wie das Echo einer familiären Tragödie zu ihm dringt. Geschickt mischt die Autorin verschiedene Handlungsstränge zu einem Netz aus actionreicher Verbrechenermittlung und akribischer Polizeiarbeit und verknüpft in ihrem Roman mit dramatischer Raffinesse das Psychogramm einer zerstörten Familie mit mysteriöser Kriminalhandlung. Ein gelungener literarischer Schachzug. Mia Winter erzeugt Spannung auf höchstem Niveau, eine neue Minette Walters. Raffinierter Plot, ebenso sympathische wie authentische Charaktere, mitreißende Atmosphäre. Ein düsterer, toller, atmosphärischer Krimi, sehr empfehlenswert.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Herbert, 24.08.2015

    Leon Bernberg ist auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune. Lune ist vor 11 Jahren nach Louisson gegangen um zu studieren. Seit 10 Jahren hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres Vermögens hinterlassen. Leon möchte sie für tot erklären lassen, um über das Geld verfügen zu können. Eine reine Formsache, meint sein Freund und Anwalt. Doch er hat die Rechnung ohne Inspector Mirambeau gemacht. Der weigert sich, einfach so eine entsprechende Bestätigung auszustellen und beginnt zu recherchieren. Nach und nach kommt eine widersprüchliche und faszinierende Persönlichkeit zum Vorschein, von der nicht nur Leon Bernberg besessen zu sein scheint. Je mehr Mirambeau in Lunes Vergangenheit gräbt, desto stärker wird er in deren Bann gezogen und die Faszination der Janus-Zwillinge macht auch vor seiner Familie nicht halt.
    Die Suche nach Lune Bernberg ist anfangs eine harmlose Formsache und entwickelt sich im Laufe der Handlung in einen wahren Psychokrieg mit etlichen rasanten und unerwarteten Wendungen und einem nicht vorhersehbaren Ende. Spannend bis zur letzten Seite ist dies eines der bemerkenswertesten Bücher seit langem.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sylvia, 25.06.2015

    Leon Bernberg ist in das französische Louisson gereist, um seine Schwester Lune für tot erklären zu lassen. Lune kam vor elf Jahren hierher um zu studieren, seit zehn Jahren hat er nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres Vermögens hinterlassen, Leon hat den Pfichtteil erhalten, der durchaus nicht zu verachten ist, aber warum auf das Geld verzichten, wenn Lune ohnehin nichts davon hat? Doch er hat die Rechnung ohne Inspektor Mirambeau gemacht. Dieser ist keineswegs bereit, Lune einfach so für tot zu erklären. Sein Credo lautet "Jeder Mensch verdient, dass man sich wenigstens ein bisschen kümmert". Er macht sich auf die Suche nach Spuren von Lune, rekonstruiert ihr Leben in Louisson und kommt einem finsteren Geheimnis auf die Spur und es sterben zwei Menschen aus Lunes Bekanntenkreis. Er ist hin- und hergerissen von ihrer extremen Persönlichkeit, die ihren Ursprung darin hat, sie und Leon im Zeichen des Janusmond geboren sind, in einem Monat mit zwei Vollmonden. Januszwillinge stehen unter keinem guten Stern und genau das sind Lune und Leon.
    Leon ist besessen von Lune, er kennt jeden ihrer Briefe auswendig und er will ihr Leben in Louisson minutiös nachvollziehen. Mirambeau verstrickt sich immer tiefen in Lunes und Leons Vergangenheit und bemerkt erst spät, dass Leon ihn manipuliert und auch vor seiner Familie nicht halt macht
    Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, niemals vorhersehbar und in Ausdruck, Stil und Aufbau wirklich gelungen.

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    janein
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