Herrscher des Nordens - Die letzte Schlacht, Ulf Schiewe

Herrscher des Nordens - Die letzte Schlacht

Roman

Ulf Schiewe

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Die Saga des Wikingerkönigs Harald Hardrada - seine Abenteuer und Kämpfe, seine Frauen und sein unbezwingbarer Ehrgeiz.

AD 1042: In Konstantinopel tobt ein blutiger Volksaufstand. Der verhasste, neue Herrscher verschanzt sich im Palast, wo er...

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Kommentare zu "Herrscher des Nordens - Die letzte Schlacht"

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    gagamaus, 09.03.2018

    Im letzten Band der Trilogie um den Wikingerkönig Harald Hardrada geht es teilweise ganz schön ans Eingemachte. Der Titel „Die letzte Schlacht“ lässt schon erahnen, dass der Norweger und seine Varäger so einige Kämpfe ausfechten müssen. Zuerst einmal steht die Befreiung Konstantinopels von dem despotischen Herrscher an. Hier beweist Harald großes Geschick und kann mit einer schlauen List in die wehrhafte Stadt eindringen. Die anschließende Auseinandersetzung mit den Palastwachen ist blutig und es rollen Köpfe. Auch die spätere Bestrafung der Besiegten ist hart und grausam. Für Harald ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich wieder auf die Reise in den Norden zu begeben, wo sein Herz hängt und wo er nur allzu gerne König werden würde. Wie er endlich die Frau fürs Leben findet und dann um die Herrschaft in seinem Heimatland kämpft ist spannend zu lesen.

    Man sollte das Buch tatsächlich in direkter Reihenfolge nach den ersten beiden Bänden lesen, da einem sonst so Einiges verloren geht. Sonst bekommt man auch nicht mit, wie Harald sich im Laufe seines Lebens erst zum Mann und dann zum Anführer entwickelt und auch im reiferen Alter nochmal verändert. Dabei wird in der Trilogie eine Zeitspanne von fast vier Jahrzehnten behandelt, die der Autor durch zwei Zeitsprünge gut in den Griff bekommt. Am Ende des Buches geht es auch um die wirklich letzte Schlacht, nämlich die gegen William, den Eroberer, um das Königreich England. Auch wenn man weiß, wie in der Realität die Geschichten ausgingen, so ist es doch teilweise sehr erhellend und überraschend zu lesen, wie alles ablief und was Harald wirklich für ein großer norwegischer Wikinger und König war.

    Ulf Schiewe erzählt, wie immer, kraftvoll und mit viel Empathie für seine Charaktere. Er gibt auch den Nebendarstellern und den potentiellen „Bösewichten“ Raum für Gefühle und Schattierungen. Und wieder einmal schafft er es, dass mehrere starke Frauen sich in einer sehr männerlastigen Geschichte nicht unterbuttern lassen.

    Sehr empfehlenswert!

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    janein
  • 5 Sterne

    Kerstin K., 13.03.2018

    " Die letzte Schlacht" von Ulf Schiewe, ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie des Wikingerkönig Harald Hardrada .

    Ohne zeitliche Unterbrechung geht es vom zweiten Teil " Odins Blutraben" nun in Konstantinopel weiter.
    So wie die meiste Zeit in Haralds Leben, geht es auch in diesem Band um blutige Kriege, Machtspiele, Feindschaft und Liebe. Alles, wie vom Autor gewohnt, mit vielen fundierten historischen Fakten beschrieben.
    Zu Beginn steht Harald vor einer weitreichenden Entscheidung, Marie hat ihn gebeten sich am Aufstand gegen den Kaiser von Byzanz zu beteiligen. Er stellt sich die Frage ob ihn dieses Anliegen etwas angeht, denn er und seine Männer stehen im Dienst der Krone. Alles was er gegen sie unternehmen würde käme einen Verrat gleich.
    Doch nach reichlicher Überlegung und Absprache mit seinen Männern ist die Entscheidung gefallen. Nur mit einem guten ausgeklügelten Plan gelang es ihnen in den Palast zu gelangen und die Feinde zu schlagen. Allerdings wurde der Kampf sehr blutig und brutal geführt, und viele Unbeteiligte mussten ihr Leben lassen. Die gefangenen Feinde werden hart ins Gericht genommen und müssen große Qualen erleiden.
    Später steht für Harald fest, es ist nun an der Zeit, endlich nach Hause in seine Heimat zurück zu kehren.
    Mit einer Frau an seiner Seite, einen enormen Schatz und einem großen Heer, macht er sich auf den Weg nach Norwegen. Sein sehnlichster Wunsch, König zu werden, soll in die Tat umgesetzt werden.
    Hierbei darf man Magnus seinen Neffen, der jetztige König, und all seine Feinde die sich ihm in den Weg stellen werden nicht vergessen. Der Kampf um die Krone wird spannend und fesselnd.



    Meine Meinung:

    Ich bin ein wenig traurig das ich mit dem letzten Teil der Trilogie Abschied von Harald nehmen musste. Denn Ulf Schiewe versteht es mit seinem tollen Schreibstil mich gefangen zu nehmen.
    Die dichterische Leistungen, Fiktion mit historischen Hintergründen in Einklang zu bringen ist einfach nur grandios. Alles mit einer Spannung versehen, die einem gerne dazu veranlasst das Buch in einem durchlesen zu wollen.
    Viele der Protagonisten die Harald begleitet haben sind mir ans Herz gewachsen. Einige sind gestorben und neue sind dazu gekommen.
    Was mir noch an dem Schreibstil gefällt, ist die bildliche Gewalt, mit der der Autor Schauplätze und Ereignisse schildert.
    Wer sich für diese Buch entscheidet, sollte unbedingt erst " Thors Hammer" und " Odins Blutraben" lesen, da in der Trilogie das gesamte Leben Haralds erzählt wird.
    Von mir gibt es wieder 5 Sterne.

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    janein
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