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Hass. Macht. Gewalt.

Ein Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker packt aus
 
 
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Rechtsextremismus, Rockerclub und Rotlichtmilieu: Das sind die Stationen im früheren Leben von Philip Schlaffer.Erschütternd und aufklärend berichtet er aus seinem vergangenen Leben im Zeichen von rechter Gewalt, Hass und Kriminalität. Es ist der...
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Kommentare zu "Hass. Macht. Gewalt."
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  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tobias W., 09.03.2020 bei Weltbild bewertet

    Eine Autobiografie die aufklärt und bewegt:

    Hass.Macht.Gewalt.

    Worum geht’s?

    Philip ist ein ganz normaler Junge, der in einem ganz normalen Elternhaus aufwächst. Vater mit gutem Job im mittleren Management, eine ältere Schwester und eine Mutter die sich in Haus und Garten um das Familienwohl kümmert. Doch schon als Jugendlicher fühlt er sich in Schule und Familie weder wirklich zugehörig noch geborgen. Philip sucht und findet seinen Halt in der rechtsextremen Szene. Er beginnt eine kriminelle ‚Karriere‘, die gut 20 Jahre andauern soll: Rechtsextremismus, Rockerclub und Rotlichtmilieu.

    Dieses Leben zwischen internen Machtkämpfen in der Szene und dauerhafter Verfolgung durch Polizei und Staatsschutz zermürben den mittlerweile End-30er Philip Schlaffer zunehmend. Im Gefängnis schafft er den Ausstieg und setzt sich nun gegen Gewalt und für die freiheitlich demokratische Grundordnung ein.

    Meine Meinung:

    Philip Schlaffer veröffentlicht mit seinem ersten Buch seine Autobiografie. Mich beeindruckt seine schonungslose Offenheit. Nichts wird ausgelassen – nichts wird beschönigt. Man könnte meinen einen reißerischen Actionroman in rechtsradikaler Kulisse zu lesen; wo eine Beleidigung ausreicht um dem Anderen die Zähne auszuschlagen. Die bloßen Schilderungen der unglaublichen Gewaltbereitschaft und entsprechender Taten haben mich schon in ihren schaurigen Bann gezogen.

    Doch der wirkliche, große Wert dieses Buches liegt in der reflektierten Perspektive des Autors, der all diese Taten erlebt und begangen hat. Philip Schlaffer schildert sehr präzise was ihn damals bewegt hat und gewährt damit seltene Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Extremisten und Gewalttäters. Weder Verherrlichung noch Verharmlosung, sondern Aufklärung ist das oberste Ziel dieses Buches. Denn Philip Schlaffer ergänzt seine Schilderungen damaliger Gewalttaten durchgängig mit seiner heutigen Sicht: oft gekennzeichnet von Fassungslosigkeit und Entsetzen.

    Zusätzlich erhält man einen tiefen Einblick in die rechtsradikale Szene und verschiedene kriminelle Milieus; in die Wünsche und Hoffnungen der Beteiligten, aber auch deren ernüchternde Realität. Philip Schlaffer entschlüsselt die Wirkmechanismen extremistischer und krimineller Umfelder und entmystifiziert sie.

    Mit seinem lockeren, ungezwungenen Schreibstil nimmt Philip Schlaffer seine Leser mit in seine damalige Welt. Er erlaubt uns intimer Beobachter einer verschlossenen Szene und seiner damaligen Ansichten und Gefühle zu sein. Die Beschreibung seines eigenen Wandels und die damit verbundene Selbstkritik schaffen eine glaubwürdige Verbindung zum heutigen Wirken von Philip Schlaffer: Aufklärung und Prävention.

    Fazit:

    Hass.Macht.Gewalt. von Philip Schlaffer ist ein aufklärendes Buch das fesselt. Es liefert mit seinen tiefen Einblicken in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Extremisten und in die Wirkweisen extremistischer Szenen eine wertvollen Beitrag zur aktuell andauernden Auseinandersetzung mit Gewaltbereitschaft und Gewalt an den Rändern unserer Demokratie.

    Tobias Winkler
    1. Vorsitzender Extremislos e.V.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rose75, 24.05.2020 bei Weltbild bewertet

    ++ Ein geläuterter Mensch, der offen über seinen kriminellen Werdegang berichtet
    Cover und Thema haben mich bei diesem Buch sehr angesprochen. Ich war neugierig was dieser Philip Schlaffer zu erzählen hat. Er war mir bis zu diesem Buch völlig unbekannt.
    Bis zu seinem 10. Lebensjahr war für ihn die Welt in Ordnung. 1988 zog seine Familie, berufsbedingt nach Newcastle/GB. Dort wurde er zum ersten Mal mit dem Begriff Nazi konfrontiert. Er war ein Fremder und noch dazu ein Deutscher. Wie es bei Kindern aber so ist, hat er sich schnell angepasst und hat das britische Leben lieben gelernt und nur noch englisch, auch zu Hause, gesprochen. Vier Jahre später zog die Familie wieder zurück nach Deutschland. Das war nach der Wiedervereinigung, darauf ist er leider gar nicht eingegangen. In dieser Zeit fand ein gesellschaftlicher Umbruch statt und der pubertäre Philip war ein Fremder in seinem Heimatland. In dieser Zeit war Fremdenhass ein beginnendes gesellschaftliches Problem. Anfangs hatte er sogar Probleme mit der deutschen Sprache.

    Er war ein Außenseiter und hat durch die Musik ( Rechtsrock: Böhse Onkelz,... ) Halt gefunden. Über die Musik ist er in die Hooligan- und Skinhead-Szene gekommen. Dort fand er ein Ventil seinen angestauten Hass in Form von Gewalt auszuleben. Dank der NS-Ideologie fand er genügend Feindbilder, die er für seinen Zustand verantwortlich machen konnte.

    Auf Wunsch seiner damaligen Freundin zog er mit Anfang 20 nach Wismar in den Osten. Dort fand er sehr schnell Gleichgesinnte und gründete die Kameradschaft "Werwölfe Wismar" mit ihm als „Leitwolf“. Nach mehreren Jahren Kameradschaft, wechselte er in die organisierte Kriminalität unter dem Deckmantel Rocker-Club „Schwarze Schar“. In diesem Rocker-Club war auch wieder er die Führungsfigur.

    Im Verlauf des Buches bekommt man ein Gefühl für den Menschen Philip Schlaffer. Er war immer auf der Suche nach Halt im Leben. Erst fand er das in der Musik und NS-Ideologie, später dann in Macht und Geld.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es für mich authentisch war und sehr gut geschrieben ist. Manche Kapitel haben sich wie ein Krimi gelesen.

    Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen möchte, dem kann ich das youtube-Interview „Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Philip Schlaffer (Rechte, Rotlicht & Rocker)“ empfehlen.

    Mit dem Verein Extremislos e.V. klärt Philip Schlaffer heute über Gewalt-Prävention und Deradikalisierung ( rechts – links – religiös ) auf.

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