Die Postmeisterin

Historischer Roman. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Homer 2017 in der Kategorie Historischer Beziehungs- und Gesellschaftsroman

Helga Glaesener

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Ein historisches Abenteuer in Rheinland-Pfalz: Eine mutige Frau nimmt ihr Schicksal in die Hand - und revolutioniert die Post
Die junge Adlige Aliz lebt als Kammerfrau bei der Herzogin von Jülich. Als diese brutal ermordet wird, flieht sie...

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Kommentare zu "Die Postmeisterin"

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  • 5 Sterne

    dorli, 28.09.2016

    Wöllstein, 1612. Um sich und ihre drei Kinder zu versorgen, betreibt die Witwe Aliz Granius neben ihrem Wirtshaus einen illegalen Postdienst – ein äußerst riskantes Geschäft, denn sie ist damit der mächtigen Familie Taxis, die vom Kaiser das Alleinrecht zur Postbeförderung übertragen bekommen hat, ein Dorn im Auge und gerät unversehens ins Visier des Kölner Postmeisters Johann von Coesfeld…

    Zudem droht aus einer anderen Richtung Gefahr. Aliz war bis 1597 Kammerfrau der Herzogin Jakobe von Jülich. Als diese ermordet wurde, ist Aliz geflohen, hat Moritz, den illegitimen Sohn ihrer Herrin, mitgenommen und gibt ihn seither als ihren eigenen Sohn aus. Als möglicher Erbe des Herzogtums Jülich wird Moritz von Jakobes Schwägerin Sibylle von Jülich und deren Adjutanten Marschall Schenckern gejagt…

    Und auch der plötzlich auftauchende, sehr mysteriös wirkende Symon von Anderrath macht Aliz mit seinem undurchsichtigen Vorhaben schwer zu schaffen…

    Helga Glaesener wartet in „Die Postmeisterin“ mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Abenteuer, Humor und Romantik auf.

    Gleich mehrere historische Ereignisse aus dem 17. Jahrhundert hat die Autorin mit einer lebhaften fiktiven Handlung zu einer fesselnden Geschichte verwoben. Neben den spannenden Begebenheiten rund um das lukrative Geschäft mit der Postbeförderung spielen sowohl der Jülich-Klevische Erbfolgestreit inklusive der hinterhältigen Machenschaften der Sibylle von Jülich als auch der von dem Lebkuchenbäcker Vinzenz Fettmilch angeführte sogenannte Fettmilch-Aufstand von 1614 in Frankfurt eine große Rolle.

    Die Akteure werden von Helga Glaesener facettenreich beschrieben. Fiktive und historische Figuren werden einleuchtend miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller funktioniert reibungslos. Aliz und ihre Erlebnisse stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, aber auch ihr Sohn Moritz nimmt einen großen Part der Handlung ein. Beide haben viele Hindernisse zu überwinden, haben mit boshaften Intrigen zukämpfen und sind hinterhältigen Anschlägen auf Leib und Leben ausgesetzt.
    Besonders begeistert haben mich zwei Nebenfiguren. Da ist zum einen Rafael, ein jüdischer Junge, der sich mit Moritz anfreundet und ihn tatkräftig unterstützt. Und zum anderen der Mohr Aleeke, bester Freund und guter Gefährte von Symon von Anderrath. Rafael und Aleeke sind beide pfiffig und bringen mit einigen humorvollen Einlagen eine Menge Schwung in die Handlung.

    „Die Postmeisterin“ hat mir sehr gut gefallen. Ein spannender Roman, der für kurzweilige Lesestunden sorgt. Es hat mir großen Spaß gemacht, Aliz durch diese für sie aufregende und gefährliche Zeit zu begleiten.

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    janein
  • 4 Sterne

    Gudrun K., 03.09.2016

    Das Cover ist ein Blickfang für sich. Hier wurde wirklich auf´s Detail geachtet und die Stimmung des Buches eingefangen. Die Farbgestaltung macht schon auf den ersten Blick neugierig. Bei näherem Betrachten sieht man die beachtenswerten Details von Frankfurt , der Szenerie in der rechten Ecke und der Frau im Vordergrund.

    Sehr schön sind auch die Klappeninnenseiten mit der Darstellung von "Francfurt am Mayn" gearbeitet.

    Hinzu kommt auch noch, dass die Schriftarten für Titel oder auch Kapitelbeginn etc. den Leser in die damalige Zeit einstimmen.

    Leider enthält das Buch viele Rechtschreib-, Grammatik- und Flüchtigkeitsfehler, die den hochwertigen Eindruck der Aufmachung schmälern.



    Vielerlei interessante Informationen über die Gepflogenheiten und Gebräuche sind gut in die Geschichte mit eingebunden und interessant geschildert. Die Infos über die Post und die illegalen Machenschaften hierzu sind sehr verständlich dargestellt und hervorragend mit dem Geschehen verknüpft.

    Die Beschreibungen der örtlichen Begebenheiten sind ebenfalls sehr interessant und detailreich in die Geschichte verwoben.



    Deutlich werden auch immer wieder die Probleme und Zwistigkeiten, die der Religionszugehörigkeit zugrunde liegen, geäussert. Vor allen Dingen Juden hatten ein enorm schlechtes Ansehen, was in hohem Maße zu Erniedrigungen und Gewalt geführt hat. Ausserdem wird dargestellt, welche Vorgaben die Juden zu befolgen hatten. Sei es in Bezug auf Anzahl der Einwohner in Frankfurt, der Zahl der Heiraten, die Herangehensweise in Bezug auf Geschäftsgebaren, was in der Judenstättigkeit festgelegt wurde.



    Zum Ende hin sind leider einige wenige Passagen im Buch, die der Authentizität einen Abbruch tun. Etwas zu weit hergeholt, aber, die schriftstellerische Freiheit muss ja auch gewahrt bleiben. ; D



    Es folgen oftmals völlig unerwartete Wendungen, die den Spannungsbogen immer wieder aufleben lassen. Gut gelöst.



    Die Charaktere werden alle sehr authentisch und lebensnah geschildert. Oft ist man als Leser versucht, dem ein oder anderen "den Hals umzudrehen" oder wieder anderen zur Seit zu stehen.



    Das Buch handelt von Aliz, die sich Anfang des 17. Jahrhunderts als Witwe und Mutter von 3 Kindern in Wöllstein ihren Lebensunterhalt verdienen muss. Ihr Sohn Moritz hilft ihr dabei, begibt sich jedoch immer mehr auf schwieriges Terrain. Ausserdem kommt noch hinzu, dass Menschen aus ihrer Vergangenheit und auch aus der Gegenwart ihr und ihrer Familie Steine vor die Füße werfen.



    Mein Fazit: gut geschilderte Fakten, die gut in die fiktive Geschichte verpackt sind

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    janein

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