Die Frau an der Schreibmaschine

Roman

Suzanne Rindell

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Sie ist eine einfache Schreibkraft. Doch sie hat alle in der Hand ...

Mit ein paar Anschlägen auf ihrer Schreibmaschine kann sie jemanden lebenslang ins Gefängnis befördern. Rose Baker arbeitet als Stenotypistin im New York City Police...

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Kommentare zu "Die Frau an der Schreibmaschine"

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  • 4 Sterne

    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sylvia M., 12.05.2016

    Rose ist eine äußerst gewissenhafte Stenotypistin am New York Police Department. Sie lebt alleine zur Untermiete gemeinsam mit einem anderen Mädchen, sie hat keinen Freund, doch sie schwärmt heimlich für ihren Chef. Sie ist in einem Waisenhaus groß geworden und wurde von Nonnen erzogen, ihr Weltbild ist eher konservativ. Eines Tages schneit die mondäne Odalie ins Police Department. Sie ist schön und selbstbewusst und jeder der mit ihr zu tun hat, fühlt sich von ihr angegzogen – auch Rose. Die Überraschung ist groß als sie erfährt, dass Odalie hier in diesem Büro zu arbeiten beginnen soll. Mit der Zeit freunden sich die beiden Mädchen an und Rose gerät immer mehr in den Bann der schönen und vereinnahmenden, jedoch auch geheimnisvollen jungen Frau. Odalie holt sie aus ihrer einfachen Behausung und zeigt ihr, was Luxus bedeutet und bald führt Rose ein ebenso ausschweifendes Leben wie sie. Doch Odalie ist auch eine äußerst kluge Frau und Rose ist eine Mitläuferin und so merkt Rose nicht, wie sie immer tiefer in ihr Unheil läuft.
    Die Frau an der Schreibmaschine ist ein Buch, das sehr stark die Konventionen der zwanziger Jahre aufzeigt und die Zwänge, denen die Frauen unterworfen waren. Und selbst die ganz Mutigen hatten Schwierigkeiten, sich daraus zu befreien, wenn es nicht sogar unmöglich war. Denn der Mann war immer der Stärkere, immer im Recht. Die Geschichte selbst ist gut geschrieben, ein wenig melancholisch, mit einem – zumindest für mich – etwas wirren Ende. Insgesamt hat es mir aber sehr gut gefallen, weil es sich vom mainstream ein wenig abhebt.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E, 07.10.2015

    Suzanne Rindell – Die Frau an der Schreibmaschine

    1923:
    Die alleinstehende Rose Baker arbeitet in einem Polizeirevier als Stenotypistin. Ihre Aufgabe: sie schreibt die Verhörprotokolle und die Geständnisse der Verbrecher, egal ob Dieb oder Mörder. Sie hat sich in ihrem Leben hoch gearbeitet, lebt in einem Zimmer mit einer Mitbewohnerin und schwärmt für einen Kollegen.
    Doch als Odalie auftaucht, wird Roses Leben auf den Kopf gestellt. Sie lässt sich vom Glamour blenden und merkt viel zu spät, dass das schillernde Leben viel zu gefährlich für sie ist.

    Der Roman ist komplex, ausführlich, langatmig, wortgewaltig, kreativ aber auch irgendwie spannend geschrieben. Es ist mir schwer gefallen, in die Geschichte rein zukommen, auch wenn ich sie mir größtenteils vorstellen konnte.
    Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt von Rose rein versetzen, für die ich aber leider nicht so viel Sympathie entgegen bringen konnte. Wir lesen das Buch aus ihrer Sicht, aber leider ist die Ausdrucksweise irgendwann sehr anstrengend und ermüdend.
    Odalie ist das genaue Gegenteil von Rose.
    Die weiteren Nebencharaktere haben die Geschichte gut abgerundet.
    Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich besser in die Geschichte hinein finden ließ.

    Leider hat die Chemie zwischen mir und dem Buch nicht gestimmt, was mir sehr leid tut, aber es konnte mich nicht berühren, hat mich sogar teilweise gelangweilt, ich konnte mich nicht in die Geschichte hinein versetzen, kam an die Charaktere nicht heran, die verworrene Handlung konnte mich nicht überzeugen.
    Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, die Leseprobe fand ich eigentlich interessant und war deswegen enttäuscht, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden.
    Trotzdem ist der Roman nicht schlecht, er ist einfach nur nicht mein Ding. Leser die gerne in die Zeit der Flüsterbars abtauchen und den Lebensweg einer jungen Frau folgen möchten kommen hier sicher auf ihre Kosten.

    Das Cover ist ein Blickfang, passend zum Inhalt des Buches. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3 Sterne.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SteffiKa, 28.10.2015

    Inhalt (übernommen)

    Mit ein paar Anschlägen auf ihrer Schreibmaschine kann sie jemanden lebenslang ins Gefängnis befördern. Rose Baker arbeitet als Stenotypistin im New York City Police Department. Es ist das Jahr 1923. Und wenngleich Rose grausame Details über Schusswechsel, Messerstechereien und Morde protokolliert – sobald sie den Verhörraum verlässe, zählt sie wieder zum schwachen Geschlecht. Bestens dazu geeignet, Akten abzulegen und Kaffe zu kochen. Doch die Zeiten ändern sich. Die Frauen auf New Yorks Straßen tragen Bob, rauchen, trinken Alkohol. Die prüde Rose allerdings hängt am Bild der bescheidenen, fürsorglichen Frau. Und an dem charmanten Polizeiseargent, den sie heimlich anhimmelt. Bis eines Tages eine neue Kollegin kommt: Die glamouröse Odalie. Sie entführt Rose in die Nachtclubs der Stadt. Stellt ihr aufregende Männer vor. Rose ist schockiert – und ebenso fasziniert. Aus Faszination wird Obsession. Alle verfangen sich in Gespinst aus Lügen. Und dann gibt es einen mysteriösen Todesfall...



    Charaktere

    Rose – die Hauptprotagonistin – aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, wirkt auf mich wie eine prüde, triste und graue Maus, deren Leben nur aus Arbeit besteht. Sie ist im Heim aufgewachsen und schreit förmlich nach Anerkennung und Liebe. Diese Anerkennung findet sie zumindest anfangs bei ihrer Arbeit: Der Seargent protegiert sie und sie hat es als Frau in eine Männerdomäne geschafft. Bis Odalie auftaucht! Odalie ist das Gegenteil von Rose: modisch, modern, selbstbewusst. Rose will nichts mehr, als ihre Freundschaft. Und Odalie merkt, wie anhänglich und zu gewisser Zeit auch nützlich Rose für sie werden kann.



    Schreibstil

    Rindell ist eine außergewöhnliche Erzählperspektive gelungen: Die Geschichte erzählt Rose, allerdings nicht in der Gegenwart, sondern im Rückblick. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn sie ist Teil der Geschichte bzw. Auflösung.

    Außerdem habe ich selten einen so angenehm und ansprechenden Schreibstil gelesen. Tolle Sätze, tolle Wortwahl und eine außergewöhnliche Beschreibung der Gedanken von Rose. Leider haben wir so nicht allzuviel über Odalies Gedanken erfahren.

    Allerdings muss ich leider sagen, dass sich die Geschichte für mich gegen Ende gezogen hat und auch der Schluss konnte mich nicht wirklich überzeugen. Leider kann ich auch hier nicht allzuviel verraten, aber ich hätte mir eine positivere Aufklärung gewünscht.



    Fazit

    Eine tolle Geschichte über das Frau Sein in den 20-iger Jahren, über falsche Freunde und über Abhängigkeit und den Schrei nach Anerkennung.

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    janein

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