Die Dame in Gold

Roman

Valérie Trierweiler

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"Die Geschichte einer großen Liebe!" Elle.

Wien, 1903: Adele ist jung, unangepasst und neugierig. In ihrem Salon treffen sich die Künstler der Avantgarde, und hier begegnet sie zum ersten Mal Gustav Klimt. Sofort ist sie fasziniert von seinem...

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Kommentare zu "Die Dame in Gold"

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    Gelinde R., 19.10.2018

    Die Dame in Gold, von Valerie Trierweiler

    Cover:
    Es führt schon wunderschön in das historische Wien.

    Inhalt:
    Wien 1903.
    Adele, eine junge Frau die Träume hat, die leider nicht in Erfüllung gehen. Sie ist knapp daran, an diesen Tragödien zu zerbrechen, da tritt der unkonventionelle Maler Gustav Klimmt in ihr Leben.

    Meine Meinung:
    Ein historischer Roman der ganz ohne Kitsch auskommt.
    Die Figuren sind aus dem Leben gegriffen (dies deutet auf eine sehr gute Recherche hin), und wir erleben die Protagonisten in der Zeit in der Sie damals lebten, dachten und handelten.
    Wir erleben hauptsachlich die obere Gesellschaftschicht und auch die ganz besonderen Künstlerkreise.

    Die Hauptprotagonistin Adele, ist eine von den unangepassten Frauen, und als sie erst einmal ihre tiefe Trauer durchlebt (nicht vergessen) hat, wird sie eine Frau, die auch ihren Kopf und ihren Verstand einsetzen möchte. Sie sucht sich ihre eigenen Grenzen.

    Autorin:
    Valerie Trierweiler studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Paris und arbeitet seidem als Journalistin.

    Mein Fazit:
    Ein toller historischer Roman, der sich um das Leben von Adele, eine der Hauptgeliebten von dem berühmten Maler Gustav Klimt, rankt.
    Ich finde er kommt ohne grosses “Brimbamborium” aus, und gerade das macht in so ergreifend authentisch.
    Von mir 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

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    leseratte1310, 03.10.2018

    Adele Bauer ist gerade 18 Jahre alt, als sie den viel älteren Fabrikanten Ferdinand Bloch heiratet. Ihr Salon wird schon bald ein Treffpunkt für die Künstler der Avantgarde. Auch der Maler Gustav Klimt ist ein gern gesehener Gast. Die junge Adele ist fasziniert von ihm und seiner unkonventionellen Art. Ferdinand Bloch liebt seine Frau und beauftragt den Maler, ein Portrait von ihr zu erstellen. Adele ist besorgt, denn es gibt viele Gerüchte über das turbulente Leben von Klimt. Aber während sie ihm dann Modell sitzt, entwickelt sich zwischen ihnen eine innige Liebe.
    Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht Klimts Bild „Die Frau in Gold“ kennt. Valérie Trierweiler will uns in diesem Roman näher mit dieser Frau, die Klimt so viel bedeutet hat, bekannt machen.
    Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen und man spürt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Dennoch ist dies ein Roman und einige Details sind erdacht, um die Geschichte abzurunden. Man kann sehr gut in jene lebendige Zeit eintauchen, in der in Wien sich die künstlerische Avantgarde ihren Weg sucht.
    Die junge Adele heiratet einen siebzehn Jahre älteren Mann, der sie innig liebt. Eigentlich möchte er sie auf Händen tragen und ihr jeden Wunsch erfüllen, aber da sind die gesellschaftlichen Konventionen, die den Rahmen definieren. So hat Adele die finanziellen Möglichkeiten, ihren Salon zu einem Ort zu machen, an dem sich die Künstler der Avantgarde gerne ein Stelldichein liefern. Aber sie ist eine junge Frau, die Träume hat. Sie will ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten und sehnt sich nach Freiheit, wo sie eingeengt wird. Adele ist stark und empfindsam zugleich. Sie muss Verluste hinnehmen, die niemand erleiden sollte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie sich von dem unangepassten und charismatischen Klimt angezogen fühlt. Sie wird seine Geliebte und zugleich seine Muse. Doch das Zeitgeschehen lässt ihre Beziehung zerbrechen.
    Ein interessantes und gleichzeitig spannendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat.

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    janein

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