Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

Roman
 
 
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Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.

Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen....
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Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.

Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen....

Kommentar zu "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod"

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sigrid K., 12.02.2019

    „Deine Welt ist nicht meine Welt“

    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Einerseits erfahren wir über die Geschichte des jungen Wiener Historikers Max Schreiber, der sich 1950 in die Abgeschiedenheit eines Tiroler Bergdorfes zurückzieht, um über ein Verbrechen aus dem 19. Jahrhundert zu recherchieren und darüber zu schreiben. Kritisch wird er von den Dörflern beäugt, mit seinen Fragen und der Suche nach Worten kann hier niemand etwas anfangen. Das Leben der Dorfbewohner besteht aus Arbeit, einem Feierabendbier und dem Misstrauen gegenüber Fremden. Erst als Max bei der Holzarbeit und später beim Schneeschaufeln hilft, wird ihm ein kleiner Spalt Freundlichkeit geöffnet. Als er sich jedoch in die stumme Maria verliebt, er von verschiedenen Seiten Warnungen ausgesprochen bekommt, denen er nicht folgt, spitzt sich das Geschehen dramatisch zu. Und obwohl der Ort von Lawinen abgeschnitten ist, schafft es Schreiber spurlos zu verschwinden. Ist er untergetaucht? Oder unter den Lawinen begraben worden?

    Mehr als 50 Jahre später reist ein alter Mann auf den Spuren Schreibers, um zu erfahren was damals wirklich passierte. Er vergräbt sich in den Archiven, reist auch in dieses Bergdorf –das Manuskript Schreibers als Grundlage für diese Spurensuche – bis er letztendlich eine für ihn passende Wahrheit herausfindet.

    Der kürzlich verstorbene Gerhard Jäger hat bei diesem Roman seine wunderbare Fabulierkunst eingesetzt und lässt den Leser förmlich in den Schneemassen versinken. Die bildgewaltige Sprache und Jägers besonderer Erzählstil konnten mich sehr beeindrucken. Bereits sein Roman „All die Nacht über uns“ war für mich ein Leseerlebnis. Im Vergleich dazu, ist Jägers Debüt jedoch etwas langatmiger.

    Die Charaktere (insbesondere die Dorfbewohner) werden sehr authentisch dargestellt, dieses Misstrauen, aber auch der Zusammenhalt in Notsituationen, das Verschlossensein und die Düsternis des Winters, der Einzug hält in die Gemüter der Menschen – all dies finde ich sehr geglückt.

    Ein gelungener Roman mit einer besonderen Atmosphäre, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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    janein

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