Der namenlose Tag, Friedrich Ani

Der namenlose Tag

Roman. Ein Fall für Jakob Franck

Friedrich Ani

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Kommissar Franck: der unkonventionelle Ermittler der neuen Reihe von Friedrich Ani. Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren...

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sylvia M., 12.05.2016

    Jakob Franck ist seit kurzem im Ruhestand, geschieden und lebt allein, fallweise mit den Geistern der Toten seiner Mordermittlungen, die ihn besuchen. Da taucht plötzlich Ludwig Winther bei ihm auf. Winthers Tochter Esther hat sich vor 20 Jahren im Park erhängt. Ein Jahr später folgte ihr seine Frau Doris. Jakob Franck kennt den Fall; er war derjenige, der Doris Winther seinerzeit die Todesnachricht überbrachte, und der Doris Winther in ihrer Schockstarre die halbe Nacht im Arm hielt weil ihr Mann nicht zu Hause war. Nun will Ludwig Winther, dass Jakob Franck den Selbstmord seiner Tochter nochmals untersucht – weil er nicht daran glaubt, dass sie sich selbst getötet hat. Weil er davon überzeugt ist, dass sie umgebracht wurde. Und Jakob Frack, der im Grunde seines Herzens nie aufgehört hat, ein Ermittler zu sein, beginnt – zuerst widerwillig, aber dann mit sehr viel Akribie, die Vergangenheit aufzurollen. Er spricht mit Verwandten, ehemaligen Schulfreunden des Mädchens und bringt Dinge ans Licht, die bei den ersten Ermittlungen niemals zur Sprache kamen.
    Das Debüt von Jakob Franck ist einfach grandios. Er erinnert ein wenig an Agatha Christies Hercule Poirot, der seine Fälle mit Hilfe der kleinen grauen Zellen löst. Hier ist es ähnlich. Jakob Franck denkt sich in seine Fälle, lebt sich in seine Fälle und löst sie von innen – ohne die große Show die Poirot hinterher abzieht. Jakob Franck ist ein Stiller, einer der die Menschen kennt und versteht und daher auch leicht ihr Vertrauen erlangt und so an Informationen kommt, die einem herkömmlichen Ermittler für gewöhnlich verwehrt bleiben.
    Es war dies mein erstes Buch von Friedrich Ani, aber sicher nicht das Letzte. Er schreibt einen ganz besonderen Stil und ich freue mich sehr, ihn gefunden zu haben.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SLovesBooks, 15.10.2015

    Dieser Roman hat mir sehr gefallen. Die Spannung hat mich gepackt.

    Die Geschichte ist gut aufgebaut. Die Spannung steigert sich zunehmend.

    Der Sprachstil ist vorherrschend schön formuliert. Die Dialoge sind aufschlussreich und flüssig zu lesen. Die Sprache ist je nach Charakter passend auf den Charakter zugeschnitten und hilft dem Leser diesen besser zu verstehen.

    Die Charaktere können durch ihre authentische Handlungsweise bestechen. Man nimmt ihnen ab, was sie tun und kann sich gut in sie hineinversetzen. Die Entwicklungen der einzelnen Charaktere sind glaubwürdig und angemessen. Gerade der Protagonist Franck ist sehr besonders und interessant.

    Das Buch ist ein wirklich spannender Krimi, welcher von seinem interessanten Protagonisten sowie den anderen Charakteren und dem guten Sprachstil sowie von genau dem richtigen Maß an Spannung lebt. Ich kann ihn empfehlen.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jacky, 08.08.2015

    Inhalt: Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren hatte er sieben Stunden, ohne ein Wort zu sagen, der Mutter einer toten Siebzehnjährigen beigestanden. Jetzt wird der Kommissar von dieser Konstellation eingeholt: Ludwig Winther tritt mit ihm in Kontakt; er ist der Vater des jungen Mädchens und Ehemann jener Frau, der Franck so viel Aufmerksamkeit widmete. Ex-Kommissar Jakob Franck macht sich also daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären, »einen toten Fall zum Leben zu erwecken«. Jakob Franck folgt dabei seiner ureigenen Methode, der »Gedankenfühligkeit«. Diese ist unnachahmlich und unübertroffen bei der Lösung der kompliziertesten und überraschendsten Fälle.

    Meinung: Also mit diesem Buch konnte ich leider nichts anfangen. In den ersten 50 Seiten war ich total verwirrt und hatte Schwierigkeiten den Handlungssprüngen zu folgen. Doch nach einer Weile hatte ich mich an den Schreibstil des Autors gewöhnt und das Lesen viel mir leichter.
    Das Verhalten der Akteure kam mir irgendwie unwirklich vor. Für meine Verhältnisse verhielten sie sich irgendwie komisch. Außerdem hatte ich das Gefühl, das manches zu oft widerholt wurde. Unrealistisch fand ich auch, dass der Kommissar die Frau sieben Stunden lang in den Armen hält und das auch noch im stehen. Tut mir leid, aber das kann ich mir einfach nicht vorstellen. An sich fand ich sowohl die Geschichte als auch das Ende gut und auch einleuchtend. Obwohl das Buch nur 299 Seiten hat, empfand ich es als doch etwas zäh.

    Fazit: Wie bereits erwähnt war das einfach nicht mein Schreibstil und auch nicht mein Buch. Doch zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden und ich bin mir sicher, dass es trotzdem vielen gefallen wird.

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    janein
  • 2 Sterne

    miss.mesmerized, 04.08.2015

    Jakob Franck, Kommissar im Ruhestand, wird mit einem alten Fall konfrontiert. Die damals 17-jährige Esther Winther hatte sich scheinbar im Park erhängt, Aussagen von Schulfreunden bestätigten Anzeichen für eine Depression. Zwanzig Jahre später sucht ihr Vater Franck auf mit einer damals schon vorhandenen Theorie: Esther wurde ermordet. Als Täter kommt für den Vater ein Arzt aus der Nachbarschaft in Frage, der scheinbar Affären mit jungen Mädchen hatte. Franck übernimmt den „Fall“ und rollte ihn erneut auf. Lange Gespräche mit dem Vater, der Tante und ehemaligen Freunden lassen die Tat in einem neuen Licht erscheinen.

    Friedrich Ani schafft es, mit ungewöhnlichen Figuren außergewöhnliche Fälle zu konstruieren. Was ihm mit Tabor Süden meisterlich gelingt, funktioniert mit Jakob Franck leider gar nicht. Der Protagonist im Unruhezustand weckt keinen Funken Sympathie, seine lethargische Art und das selbstgerechte Auftreten nerven einem recht schnell. Sein Gegenüber ist nicht minder unattraktiv – beide Männer, von den Frauen verlassen, vereinsamt, sprachlos, stellen so ziemlich genau das dar, was ich als Leser sehr anstrengend finde: sich selbst in eine Depression schickende, träge Charaktere, die keinen Elan aufbringen, um ihr Leben zu gestalten. Franck verfügt auch weder über Witz noch über sprühende Intelligenz, seine scheinbar angelegt Empathiefähigkeit erscheint eher als aufdringliches Betatschen denn als einfühlsames Nähern.

    Der Fall selbst entbehrt auch jeglicher Spannung. Zwar werden verschiedene Fährten gelegt, aber das Opfer bleibt zu fremd, um Interesse an der Aufklärung aufzubauen. Die letztliche Lösung ist auch zu flach, um zu überzeugen.

    Fazit: das kann Friedrich Ani besser, Jakob Franck könnte von Tabor Süden viel lernen.

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    janein
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