Der japanische Liebhaber, Isabel Allende

Der japanische Liebhaber

Roman

Isabel Allende

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Isabel Allende auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. "Es liegt an uns, ob die Liebe ewig währt." Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten....

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Kommentare zu "Der japanische Liebhaber"

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  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wedma, 08.10.2015

    „Der japanische Liebhaber“ ist eine Hymne auf die Liebe, die über den Tod hinaus alles übersteht und überdauert.
    Der Roman erzählt im Wesentlichen die Lebensgeschichte von Alma Belasco (geb. Mendel). Als kleines Mädchen wurde Alma Mendel von ihren Eltern vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges von Danzig nach Amerika zur Tante geschickt, die dort ihre Familie und einen wohlhabenden Rechtsanwalt als Ehemann hatte. Bei der Familie Belasco wächst Alma auf, erlernt später einen Beruf und verbringt letztendlich ihr ganzes Leben.
    Auch die Lebensgeschichten ihrer Freunde und ihrer Familien sind in den Erzählteppich hineingewoben worden. Großteil der Handlung liegt in der Vergangenheit und erzählt die Geschichten der Familien Mendel, Belasco, Fukuda, auch die von Irina und ihrer Großeltern in Moldawien. Die Reminiszenzen sind gut mit der Rahmenhandlung der Gegenwart verknüpft. Der Zeitrahmen umfasst ca. 90 Jahre: von 20-ger Jahren des 20 Jh. bis ca. ins Jahr 2010.
    Themen wie Liebe, Freundschaft, insb. Gesellschaftsschichten und kulturellen Unterschiede übergreifende Männerfreundschaft, das Altwerden, Leben und Sterben spielen in diesem Roman eine bedeutende Rolle, ebenso die Verfolgung der Juden, aber auch ein Thema, das nicht gerade oft literarisch verarbeitet wurde, wie die jahrelange Internierung der in USA lebenden Japaner und ihrer Kinder in einem Ghetto-ähnlichem Lager während des zweiten Weltkrieges, der Umgang mit der Homosexualität in den 60-ger Jahren in USA und später, das Leben der einfachen Menschen in Moldawien vor und nach dem Verfall der Sowjetunion.
    Ohne unnötig zu romantisieren oder überflüssig zu dramatisieren, eher schlicht und ergreifend, ist dieser Roman erzählt worden. Mit dem Erzähler in der dritten Person, der hin und wieder einen Hang zum Allwissenden aufweist, gibt es recht viel Narrativ, aber das passt recht gut zum Stoff insgesamt. Da sind etliche spannende Lebens- und Liebesgeschichten in den Romanteppich hineingewoben worden, sodass das Werk nicht nur für die ausgewiesenen Romantiker/innen lesenswert sein dürfte.
    Passend fand ich auch diese feinen Einsprengsel von Lebensweisheiten, wie z.B. Gedanken zum Glücklich, bzw. Zufriedensein, wie Schokostückchen in einem Stracciatellaeis, die hier und dort aufblitzen und die Geschichte insgesamt ungemein bereichern.
    Die Figuren erscheinen authentisch, wie gerade dem Leben entsprungen. Jede der Figuren hat ihr Problem und/oder Geheimnis, das im Laufe der Geschichte gelöst/gelüftet wird, was für etliche Überraschungen sorgt.
    Besonders herrlich fand ich die Männer der Familie Belasco: beruflich und gesellschaftlich über die Generationen hinweg erfolgreich wie pflichtbewusst, wohlhabend, verständnisvoll, großzügig, mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck. Sie kamen mir ein wenig wie die edlen Ritter aus den Märchen vor. Da möchte man/frau einfach glauben, dass es solche Männer nicht nur auf den Seiten eines Romans gibt, das manchmal insgesamt wie ein Märchen anmutet: das beliebte Aschenputtel-Motiv und einige anderen, wie die Phase der Prüfungen, an denen die Heldin wächst, etc., sind auch dabei.
    Alma Belasco als Figur, wie ihre Geschichte insgesamt, ist auch wunderbar geworden. Sie hat so ein spannendes wie bewegtes Leben gehabt, dass sie das Zeug hat, noch länger im Gedächtnis der Leser/innen zu bleiben, wie auch sämtliche Bewohner der Seniorenresidenz, in der Alma ihre letzten Jahre verbringt. „Der japanische Liebhaber“ ist durchaus ein Buch, das man/frau mehrmals lesen kann.
    Insgesamt ist die Geschichte recht mächtig, keine leichte Kost, vielschichtig, dramatisch, ausdrucksstark und lädt zum Nachdenken ein: Was ist Glück? Welche Rolle spielt die Freundschaft, die Familie, die Liebe? Wie sah es damit früher aus, wie hat sich das heute verändert?
    Fazit: ein sehr gut gelungener Roman über das Leben, die Liebe und den Tod. Dafür gibt es von mir die wohl verdienten 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge Weis, 13.09.2015

    Die schönste Liebesgeschichte der Welt. "Der japanische Liebhaber" ist ein Roman voller Lebenskraft und Poesie. Die junge Irina arbeited als Assistentin der betuchten eigensinnigen Alma Belasco, und sie spürt, dass ihre Chefin ein schmerzhaftes Geheimnis mit sich herumträgt. Schmerz, der nur besänftigt scheint, wenn einer der Liebesbriefe im Postfach liegt. Aber wer schickt Alma Woche um Woche diese Botschaften? Wer liebt, muß warten, muß leiden können. Wenn sich auch niemand vorstellen mag, dass es Jahre, dauern wird, bis die Sehnsucht nicht länger ungestillt bleibt. Schon Plato behauptete, Liebe ist nur in dem, der liebt. Somit dürfte sich die unglücklich Verliebte Alma Belasco auf der sicheren Seite des Lebens befinden. Nur es zu glauben, fällt schwer. Was für ein erfülltes Leben hätte sie haben können, wenn sich nicht dauernd nur die Möglichkeit des Träumens ergeben hätte. Der angebetete Ichimei Fukuda bleibt für sie in all den Jahren unerreichbar. Es gibt sicher nicht wenige, die behaupten würden, nur so habe er und sie ihre Liebe konservieren können, diese Liebe habe sich nie dem Alttag stellen, abnutzen brauchen. Isabell Allende hat keine Scheu davor, sich in die Nähe des Kitsches zu begeben und verwandelte eine Geschichte, die schwächere Autoren höchstens zu einer Romanze ausgeschrieben hätten, in eine wunderbare Liebesallegorie, die sich über die Zeit und alle Hindernisse hinwegsetzt. Fesselnd und bewegend ein Schmöker vor allem für Liebeskranke, die auf ein Wunder hoffen. Isabell Allende erzählt und schreibt stimmungsvoll über eine Liebe, die weit in die Vergangenheit reicht und ihre komische, ironische, traurige Geschichte ist vom handfest und dauerhaft robusten Stoff der großen Literatur und sie "singt der Liebe ihr Hohelied in schier unendlicher Melodie bis zum HappyEnd" das so wunderschön ist, dass wir uns wünschten, sie selbst erlebt zu haben, ..auch wenn die Aussicht, fast ein halbes Leben auf die Liebe zu warten, beinah unerträglich scheint. Aber allein wegen der atemberaubend großartigen sprachlichen Darstellung wollen wir trotzdem dabei sein! Die gut ueber 336 Seiten lesen sich wie eine warmer Strom. Ein interessante Geschichte ueber eine grosse Liebe und das Leben. Das Ende haette ich mir anders gewuenscht, aber .... Für Leserinnen und Leser jeder Generation!

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    janein
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