Der eiserne Sommer, Angelika Felenda

Der eiserne Sommer

Reitmeyers erster Fall. Kriminalroman

Angelika Felenda

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
6 Kommentare
Kommentare lesen (6)

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Der eiserne Sommer".

Kommentar verfassen
Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt,...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Früher 14.99 €*
Jetzt nur

Buch4.99 €

Sie sparen 67%

In den Warenkorb

* Frühere Preisbindung aufgehoben

lieferbar

Bestellnummer: 6032197

Auf meinen Merkzettel
Ihre weiteren Vorteile
  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen
  • Kostenlose Filialabholung

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Der eiserne Sommer"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Thomas J., 30.08.2014

    Ich bin zwiegespalten bei diesem Buch, auf der einen Seite die doch sehr schöne Schreibweise, auf der anderen Seite jedoch die vielen Figuren und „Nebenkriegsschauplätze“ die es dann doch wieder schwierig machen das Buch zu einem Lesegenuss werden zu lassen.
    Die Ermittler sind durchwegs sehr plastisch beschrieben und wirken auf mich sehr glaubhaft. Auch die zweite Erzählebene, das Tagebuch, gefallen mir persönlich recht gut, auch in der Schreibweise.
    Schwierig wird es dann allerdings bei den Nebenschauplätzen, die etwas zu gewollt wirken und mir so doch etwas den Lesespass genommen haben. Dennoch, wenn man diese Nebenschauplätze etwas ausblendet, ist es doch eine sehr interessante und spannende Story. Es ist der Autorin sehr gut gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit mit ihrer Obrigkeitshörigkeit einzufangen.
    Aus meiner Sicht ist das Buch für 3,5 von 4 Sternen gut.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    miss.mesmerized, 11.08.2014

    Angelika Felenda hat mit dem ersten Fall für Sebastian Reitmeyer einen spannenden Krimi vorgelegt, der geschickt in die Ereignisse kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges eingeflochten wurde. Der Protagonist ist hartnäckig als Ermittler, umsichtig als Mensch und verschiedenen Facetten gezeichnet, die ihn zu einer interessanten Figur machen, die den Roman trägt. Aber auch die Nebenfiguren, der Azubi Rattler oder auch die Ärztin Caroline, bestechen durch unterhaltsame Charakterzüge und verleihen dem Krimi eine für das Genre nicht immer gegebene Tiefe. Der Fall selbst bietet viele Schleifen und unterschiedliche Spuren und wird schließlich sauber und glaubwürdig gelöst. Besonders positiv aufgefallen ist mir die sprachliche Gestaltung, die mir durchgängig glaubhaft für die dargestellte Zeit erscheint.

    Insgesamt: spannende Unterhaltung mit interessanten Figuren.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana Jacoby, 12.02.2015

    Durch viele Buchpräsentationen und Rezensionen bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Und da ich ein großer Krimi und Historienfan bin, dachte ich, dass ich hiermit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte. Krimi und Historie. Aber weit gefehlt - Leider.

    Doch ich beginne mal ganz kurz die Story zu beschreiben. Eine richtige Inhaltsangabe möchte ich unterlassen, da in den vorher gegangenen Rezensionen eigentlich schon alles und mehrfach geschrieben und erörtert wurde.

    Die Handlung spielt 1914 in München. Kommissar (im Buch immer Kommissär) Sebastian Reitmeyer soll mehrere Morden aufklären. Darunter muss er auch in Militärkreisen ermittelt, was dort aber gar nicht gerne gesehen ist. Man gibt ihm deutlich zu verstehen, dass er diese Ermittlungen nicht führen soll. Ein weiterer Fall lässt ihn nun im Homosexuellenkreis ermitteln. Man beachte, wir schreiben das Jahr 1914! Für die Bevölkerung war Homosexualität ein absolutes Tabuthema. Hiermit möchte ich es auch schon belassen. Wie man vielleicht feststellen kann, ist in meiner Zusammenfassung keine Rede vom Attentat auf Franz Ferdinand und Sophie Chotek. Damit hat man die Leser des Klappentextes einfach mal an der Nase rumgeführt. Diese Angabe sollte wohl lediglich als Zeitmesser dienen. Schade, denn genau das war der Grund, weshalb ich das Buch lesen wollte. Da hab ich wohl den Klappentext falsch interpretiert.

    Erwähnen möchte ich auch, dass mich der Prolog etwas stutzig gemacht hat, da ich ihn als schwer lesbar bzw. schwer verständlich empfunden habe. Das mag wohl an der Sprache, den Ausdrücken und Formulierungen gelten haben. Jedoch im Laufe des Plots wurden die Tagebucheinträge des Offiziers immer klarer und eindeutiger.

    Zu dem/den Protagonisten möchte ich auch noch kurz meine Meinung schildern. Ich finde den Kommissar etwas schmucklos, farblos oder anders gesagt uninteressant dargestellt. Hier konnte man die Frage stellen: was macht ihn eindeutig? Nichts! Man weiß es nicht. Dafür finde ich Rattler sehr gut und deutlich dargestellt. Um im Vergleich zu bleiben: Reitmeyer ist farblos, dann ist Rattler bunt und glänzend. Hier hat die Autorin viel mehr Wert auf die Beschreibung gelegt.

    Das es sich bei dem vorliegenden Buch um einen Mehrteiler handeln soll, wollte die Autorin sich die Charakterisierung des Kommissars vielleicht für Band 2 aufspüren.

    Ein Spannungsbogen war für mich leider auch nicht erkennbar, so dass ich dieses Buch nicht als Kriminalroman, sondern eher als Roman mit kleinen Ermittlungen beschreiben würde.

    Schade, ich hatte mir wirklich mehr davon versprochen.

    Trotzdem danke ich der Autorin für die Idee, die mir einige unterhaltsame Lesestunden bereitet hat, sowie dem Suhrkamp Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sebastian, 09.02.2015

    Man schreibt das Jahr 1914 in Deutschland. Das Attentat von Sarajewo ist gerade passiert und der Ausbruch des ersten Weltkrieges steht unmittelbar bevor. Auch in München spürt man bereits die ersten Anzeichen und der Judenhass und Hitler sind nicht mehr fern. Noch ist Kommissär Reitmeyer aber mehr mit seinen eigenen Problemen und einem neuen Mordfall beschäftigt. An der Isar wird eine Leiche gefunden.Und dieser Tote soll nicht der einzige bleiben. Reitmeyer ermittelt aufmerksam und klug, seine Mittel sind der Zeit angemessen und es macht Spaß ihm und seinen Gedankengängen zu folgen. Während in der großen Politik und im Weltgeschehen die Dramatik zunimmt, entwickelt sich auch sein Fall zu mehr als einem einfachen Mord. Er führt ihn in Kreise des Militärs und der gehobenen Gesellschaft und schnell eckt er dort an, wo es gefährlich für ihn werden könnte. Reitmeyer, der sich von Hause aus schwer tut mit Willfährigkeit und Duckmäusern vor der Obrigkeit, muss sich in Acht nehmen, dass das Ganze nicht aus dem Ruder läuft.

    Mir gefällt vor allem das bayerische Setting und der Erzählrythmus sehr gut. Der Autor versucht nicht durch Action und Blutvergießen zu überzeugen, sondern durch eine stringente und ruhig erzählte Geschichte. Außerdem ist es eine interessante brisante Zeit, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Man spürt die geschichtliche Relevanz zwischen den Zeilen, ohne, dass das man die Krimihandlung wirklich verlässt. Die Charaktere werden bereits entwickelt aber es ist noch jede Menge Spielraum für weitere Teile dieser Reihe. Vor allem Reitmeyer hat mich überzeugt und ist mir schnell sympathisch geworden. Der Kriminalfall ist schlüssig und lässt keine Fragen offen. Auch wenn man schon bald die Lösung ahnt, so war es doch vergnüglich, dem Kommissär bei seinen Ermittlungen zu folgen und die Hintergründe mit ihm gemeinsam aufzudecken. Und sowohl der Titel als auch das Cover hätte mich auch im Laden schnell angesprochen.

    MIr hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare

Mehr Bücher des Autors

Weitere Empfehlungen zu „Der eiserne Sommer “

0 Gebrauchte Artikel zu „Der eiserne Sommer“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating