Das Labyrinth der Lichter, Carlos Ruiz Zafón

Das Labyrinth der Lichter

Roman

Carlos Ruiz Zafón

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4.5Sterne
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Packend, rasant und voller Magie - der neue Zafón!

Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers 'Der Schatten des Windes', ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der...

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Kommentare zu "Das Labyrinth der Lichter"

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  • 5 Sterne

    19 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miriam S., 05.04.2017

    "Die Welt ist schlicht ein Spiegel von uns, die wir sie bilden, und sie ist nicht mehr und nicht weniger als das, was wir alle gemeinsam mit ihr anstellen."
    (S.275)

    Der Titel
    Das Labyrinth der Lichter ist ein sehr geheimnisvoller Titel, so ist auch das Buch geheimnisvoll. Man ist wie in einem Labyrinth gefangen, ständig gibt es eine neue Spur, man verirrt sich hoffnungslos. Der Autor nimmt den Leser jedoch an die Hand und führt in (als Licht, könnte man sagen) durch das Wirrwarr.

    Das Cover
    Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist schon klar erkennbar: Bücher spielen eine besondere Rolle für die Protagonisten. Der Junge vor dem Buchladen steht nicht für eine bestimmte Person, sondern symbolisiert die Generation der Semperes (spielen im Verlauf des Buches eine wichtige Rolle) und kann gleichzeitig Symbol für den Leser und der Laden für die ganze Handlung/das Buch sein: Der neugierige Leser versucht das Geheimnis des Buches zu ergründen und trifft dabei auf immer neue Handlungszweige (der Junge trifft auf neue Bücher).

    Die Protagonisten
    Protagonisten gibt es wirklich so einige, deshalb werde ich hier nur einige für mich wichtige Details herauspicken.
    Eine der Hauptfiguren ist die 29-jährige Waise Alicia Gris, die als eine Art Detektiv für Leandro arbeitet. Durch eine alte Kriegsverletzung ist sie stark eingeschränkt und hat oft unter Schmerzen zu leiden. Ihren Kollegen Vargas schätzt sie trotz anfänglicher Schwierigkeiten sehr. Beide Figuren mag ich sehr gerne, Alicia ist zwar bisweilen etwas kratzbürstig, aber ich denke das tut sie nur, um sich zu schützen. Vargas ist sehr bemüht, Alicia zu helfen und kümmert sich liebevoll um sie, wenn sie einmal mehr einen Anfall hat. Er ist diese Art von Polizist, dem man einfach zuhören möchte. :)
    Ein weiterer wichtiger Charakter ist Mauricio Valls. Um nicht zu viel von der Handlung zu verraten, kann ich nur eins sagen: Ich habe meine Meinung im Laufe des Buches mehrmals revidiert. Er ist zu Beginn ein eher undurchsichtiger Mensch, den man erst später kennenlernt.
    Die Familie Sempere besteht aus Vater, Sohn und Frau, Enkel und den Familienfreund Fermín und dessen Frau. Fermíns Verbindung zu Alicia besteht darin, dass er ihr im Krieg das Leben rettet, die zur Familie Sempere müsst ihr wohl selbst rausfinden. ;) Ich mag die ganze Buchladenfamilie sehr gerne und sie sind, auch wenn jeder Fehler hat, sehr herzlich und immer füreinander da.
    Es gibt natürlich noch viele, viele andere Personen, die im Labyrinth der Lichter eine große Rolle spielen, aber ich bin der Meinung, ich würde euch zu viel verraten, wenn ich mich hier nicht unterbreche.

    Die Story
    1959. Mauricio Valls, ein Beamter der Regierung, verschwindet spurlos. Alicia und der Polizist Vargas werden beauftragt, nach dem Verschollenen zu suchen.
    Ok, hier endet meine kleine Inhaltszusammenfassung. Mehr möchte ich nicht sagen, denn ich könnte sonst nicht aufhören… ;)
    Zu Beginn des Buches schleppt sich alles ein bisschen. Man erfährt sehr viel, was einem eher unwichtig erscheint. Durch ständige Handlungsunterbrechungen lernt man neue Leute kennen. Mir ging es leider so, dass ich mir die vielen Namen nicht merken konnte und deshalb zunächst nicht in die Handlung reinkam. Die Zeitsprünge sind sehr verwirrend und ich hatte oft das Gefühl, ein wichtiges Detail überlesen zu haben.
    Nach und nach kommt man jedoch in die Geschichte rein. Ich wollte das Buch irgendwann gar nicht mehr weglegen, so gefesselt hat es mich. Auch habe ich die Handlung immer besser verstanden und es hat richtig Spaß gemacht, ins Barcelona des 20. Jahrhunderts einzutauchen.

    Mein Fazit
    Ich als Schnellleser musste das Tempo ein bisschen zurücknehmen, ansonsten hätte ich wohl das ein oder andere Detail überlesen. Deshalb habe ich auch eine relativ lange Zeit gebraucht, um das Buch zu lesen, auch da ich immer wieder kleine Pausen eingelegt habe, um das Gelesene zu verarbeiten.
    Was mich vor allem fasziniert und beeindruckt hat, war der Erzählstil Zafóns. Vieles wirkt wie ein Gedicht, so poetisch und leicht, als wäre es durch Zufall entstanden. Und die Art, mit der Zafón seine Charaktere behandelt, ist wundervoll. Durch ständige Perspektivenwechsel lernt man alle nach und nach besser kennen und ist ihnen nahe, man kann sich mit ihnen identifizieren. Und gleichzeitig fühlt man sich ihnen irgendwie überlegen, denn man weiß noch so viel mehr als sie.
    Ich habe bisher noch kein Buch von Carlos Zafón gelesen, freue mich deshalb jetzt umso mehr, dass ich diesen Schatz habe und kann ihn jedem, der gerne und viel liest, nur ans Herz legen! Eine kleine Warnung: Das Buch hat über 900 Seiten. ;)

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    janein
  • 4 Sterne

    21 von 36 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mali133, 03.04.2017

    Bei „Das Labyrinth der Lichter“ handelt es sich um den vierten Band der Friedhof der Vergessenen-Reihe. Am Anfang war ich eher skeptisch ob es Sinn macht ohne Vorkenntnisse in die Geschichte einzusteigen, da es immer sein kann dass man bestimmte Dinge nicht richtig nachvollziehen kann. Gleich zu Beginn des Buches wird aber erklärt, dass man die Bücher in beliebiger Reihenfolge lesen kann und dem kann ich größtenteils zustimmen. Ich war sehr schnell in der Geschichte drin und hatte nur an sehr wenigen Stellen das Gefühl, dass mir etwas aus den vorangegangenen Bändern fehlte.
    Der Schreibstil von Carlos Ruiz Zafon ist einzigartig. Durch seine lebendige Art schafft er es den Charakteren Leben einzuhauchen und auch Orte bildhaft darzustellen. Jedes einzelne Detail wird außergewöhnlich beschrieben und man taucht in eine wunderschöne Atmosphäre ein.
    Die beiden Hauptcharaktere des Buches sind Alicia Gris und der Hauptmann Vargas, die eher widerwillig an dem Fall des verschwundenen Ministers Mauricio Valls zusammenarbeiten müssen. Sie sind ein sehr ungleiches Paar, welches sich aber im Laufe der Geschichte immer besser zu ergänzen weiß. Alicia handelt eher impulsiv, während Vargas immer einen kühlen Kopf zu behalten scheint. Beide waren mir auf ihre Art und Weise sehr sympathisch.
    Außer diesen beiden Hauptcharakteren gibt es auch noch viele Nebencharaktere aus deren Sicht die Geschichte abgerundet wird, da man auch die Sichtweise von Bösewichten, Opfern und Zeugen erzählt bekommt.
    Die Handlung des Buches war durchgehend spannend und hielt einige überraschende Wendungen parat. Bis zum Ende war der Ausgang der Geschichte nur schwer vorauszuahnen und es hat einfach Spaß gemacht mit den Charakteren mitzufiebern, welches Schicksal sie erwartet.
    Es war ein krönender Abschluss der Reihe und ich werde definitiv auch die anderen Bände noch lesen, um noch tiefer in diese komplexe Welt einzutauchen.

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    janein
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