Als wir unbesiegbar waren

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An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird für sie nur das Beste bereithalten. Eva plant eine...
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Kommentare zu "Als wir unbesiegbar waren"

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  • 5 Sterne

    Silvia K., 14.07.2017

    Die Bedeutung wahrer Freundschaft

    "Freundschaft und Liebe sind so ziemlich alles, was im Leben zählt. Alles andere ist nur Rauschen." S. 328

    Das Buch „Als wir unbesiegbar waren“ von Alice Adams hat mich vom ersten Blick an begeistert. Ich finde das Cover sehr gelungen. Die Szene am Meer zeigt Unbeschwertheit und man würde am liebsten mit in das Cover eintauchen. Ebenso versprach mir der Klappentext eine tolle Geschichte und am Ende kann ich sagen, ich habe sie immer mehr genossen und kann dieses Buch definitiv jedem empfehlen!

    Protagonisten sind die vier Freunde Eva, Benedict, Sylvie und Lucien, wobei es sich bei den letzten beiden um Geschwister handelt. Alle vier könnten nicht unterschiedlicher sein. Das fängt schon damit an, unter welchen Familienverhältnissen sie aufgewachsen sind, und zieht sich auch mit ihren Lebensplänen weiter, aber eines verbindet sie – wahre Freundschaft. Evas Mutter starb früh und sie wuchs nur mit ihrem Vater auf, der eine klare politische Einstellung hat und von dem sie in ihren Augen zu wenig Lob und Wertschätzung für ihre Leistungen erhält. Sie steigt nach der Schule als professionelle Börsenhändlerin immer weiter auf, sie ist auch die Person, die in der Geschichte am stärksten hervorgehoben wird, und ich fand es sehr interessant ihre Entwicklung aus eher armen Verhältnissen zu einer richtig starken und reichen Persönlichkeit mit zu verfolgen. Ihr harter Arbeitsalltag wird sehr gut dargestellt, auch wenn vor allem eine lange Passage für Laien nicht ganz verständlich ist, trotzdem fühlt man, was der Job mit ihr macht und was man in Kauf nehmen muss, wenn man richtig gut verdienen möchte. Benedict wuchs in einer reichen Familie in sehr behüteten Verhältnissen auf und gründet selbst bald eine eigene Familie. Er lebt seinen Traumberuf als Physiker. Sylvie und Lucien haben eine Alkoholabhängige Mutter und das Glück, immer schon sich gegenseitig zu haben. Sylvie erinnert sich in ihrer Kindheit am Liebsten an die Ferienaufenthalte bei ihren Großeltern in Frankreich. Auch dort verbringt sie als Erwachsene ein paar Wochen, um sich neu zu finden. Denn die Beiden sind mit ihren Plänen, mit Kunst und Musik Geld zu machen, nicht wirklich erfolgreich und triften immer mehr in Richtung Alkohol und Drogen ab. Ehrlich gesagt war mir anfangs keine der Charaktere besonders sympathisch, aber umso mehr man sie kennen lernen durfte, umso besser ausgearbeitet sie waren, konnte ich immer mehr mit ihnen fühlen und sie doch mehr oder weniger liebgewinnen, vor allem dann zu dem Zeitpunkt, als alle vier Lebensträume gescheitert waren und die vier Freunde wieder richtig zueinander und neue gemeinsame Ziele in ihrem Leben fanden. Sie hatten sich wieder, sinnierten wieder zusammen über das Leben und waren am Ende glücklich mit dem was sie hatten, auch wenn das Leben nach wie vor nicht nur Gutes für sie bereit hielt. Und genau darum geht es im Leben - glücklich sein mit dem, was man hat und nicht dem hinterher trauern, was man nicht haben kann!

    Man durchlebt in dem Buch 20 Jahre. Fast jedes Jahr wird ein Ereignis aus dem Leben einer oder mehrerer Protagonisten erzählt, manchmal in meinen Augen etwas zu knapp bzw. die Kapitel endeten teilweise abrupt und man erfuhr erst später, wie das Ereignis geendet hat. Ganz aus den Augen verloren haben sich die vier nie, aber ihre Freundschaft wurde immer oberflächlicher und ihre unterschiedlichen Entwicklungen führten auch zu Streitigkeiten. Trotzdem finden sie wieder zueinander, weil sie nicht vergessen haben, was sie aneinander zu schätzen wissen.

    Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und gefühlvoll, umso länger ich gelesen habe, umso wohler konnte ich mich damit fühlen und es baute sich für mich auch immer mehr Neugierde auf, die verschiedenen Leben weiter verfolgen zu wollen. Das Buch hat für den Leser eine sehr große Bandbreite über das Leben parat. Es zeigt, wie unterschiedlichen Menschen sich entwickeln können, wenn sie ihren Träumen hinterherjagen. Wie erfolgreich man werden, aber auch wie schnell man abstürzen kann und sein Leben neu ordnen muss und neue Lichtblicke und Chancen entstehen. Es zeigt wahre Freundschaft, die auch heimliche Liebe enthält, verschiedene Beziehungen, die auf unterschiedlicher Basis gegründet sind und deren Entwicklung sowie die Bedeutung von Kindern, gesund und behindert. Für mich ist das Buch ein großer Leseschatz, den ich sehr gerne in meinem Bücherregal stehen habe.

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    janein
  • 5 Sterne

    Inge W., 16.06.2017

    Was für ein schönes Buch...intensiv und unglaublich gut. Die Geschichte erzählt über Freundschaft, Selbstfindung, Liebe, Selbstverwirklichung und Träume. Traurig, ehrlich und wunderschön zu gleich - mehr als "nur" eine Liebesgeschichte! Wunderbare Freundschaften - wie Glück und Glas. Sie wollten die Welt verändern.... Eva, Benedict, Lucien und Sylvie - vier unzertrennliche Freunde, die nach dem College dem wahren Leben entgegenfiebern. Zwei Jahrzehnte später haben alle einen Weg mit Höhen und Tiefen hinter sich. Eva verlor ihren Job, Benedicts Ehe mit Lydia zerbrach, Lucien mußte die Rechnung für sein rücksichtsloses Leben zahlen, und Sylvie sieht sich plötzlich allein gelassen mit ihrem Kind. Inmitten ihrer jeweiligen Lebenskrise besinnen sie sich wieder aufeinander und sehen erneut einen gemeinsamen Weg. Alice Adams hat mit "Als wir unbesiegbar waren" einen berührenden, ungemein intensiven Roman über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben. Es ist ein bisschen so wie in einem fremden Tagebuch zu lesen. Wie das Leben, lustig, traurig, einfach voller Gefühle. Sinnlich, präzise und mit großem Gespür für die Gefühlswelt ihrer Figuren erzählt Alice Adams, was einem Halt gibt, wenn die eigenen Träume mit der Wirklichkeit kollidieren - wahre Freundschaft. Die meisten Figuren wirken sehr zerrissen in ihren Gefühlen, Erfahrungen, Tun - im Nachhinein betrachtet ein gutes Stilmittel, die Befindlichkeiten in ihrem kleinen täglichen Alltag aufzuzeigen. Unwiderstehlich, die Autorin ist eine excellente Geschichtenerzählerin. Voller Wärme, aber immer realistisch erzählt sie von Eva, ihren Freunden und ihrer Familie, die in einer Zeit mit den Härten des Lebens ihre Menschlichkeit zu bewahren versuchen. Beste Freunde fürs Leben - oder doch die große Liebe? Ein Wechselbad der Gefühle, zwischen weinen, lachen, schmunzeln und dem ganz großem Knall. Ein ganz tolles Buch, das es hier zu entdecken gibt. Ein durch und durch gelungener Roman! Ungewöhnlich packend erzählt, gut beobachtet- ein tolles Lesevergnügen ganz ohne Kitsch!

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    janein

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