Glanz von Glaube und Frömmigkeit
Obwohl erst in nachnapoleonischer Zeit, 1821-1828, als Bistum für die Katholiken des damaligen Königreichs Württemberg entstanden, besitzt die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die viertgrößte der 27 Diözesen Deutschlands, einen sehr beachtlichen Domschatz. Dessen Objekte reichen von der Romanik über Spätgotik, Renaissance, Barock und Historismus bis zum 20. und 21. Jahrhundert. Historische Kernstücke des Rottenburger Domschatzes bilden das 1817 auf Geheiß des württembergischen Königs aus der ehemaligen Fürstpropstei Ellwangen nach Rottenburg am Neckar überführte Sakralgut sowie herausragende kunsthandwerkliche Schöpfungen aus der Pfarrei St. Martin und den Ordensniederlassungen der Neckarstadt. - Ältestes Stück des Rottenburger Domschatzes ist ein um 1100 zu datierendes bedeutendes romanisches Bronzekruzifix, schlichtweg herausragend eine auf die Jesuitenniederlassung Rottenburgs zurückgehende Monstranz des Augsburger Meisters Franz Ignaz Berdolt von 1755. - Die einzelnen Objekte wieMesskelche, Ziborien, Monstranzen, Messkännchengarnituren, die bischöflichen Insignien wie Bischofsstäbe, Brustkreuze, Bischofsringe werden in diesem Buch kunsthistorisch und in ihrem theologischen Bedeutungsgehalt erschlossen und zugleich als Spiegel von Orts- und Diözesangeschichte gesehen.
2012, 344 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 20 x 30,4 cm, Gebunden, Deutsch
Hrsg. v. Harald Kiebler.; Fotos v. Joachim Feist
Kunstverlag Josef Fink
ISBN-10: 3898707075
ISBN-13: 9783898707077















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