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Heidegger und die Literatur


Heideggers Lektüren literarischer Texte gehören für ihn zur Arbeit des Denkens. Entsprechend sind sie äußerst gründlich, manchmal von bohrender Intensität, selten ohne eigene Absichten. In der Dichtung sucht Heidegger, was das philosophische Denken nur indirekt sagen kann. So verweist er die Philosophie an die Dichtung und übersetzt lesend die Dichtung in die Philosophie. Kein Wunder also, dass seine eigenen Texte von Dichtern besonders aufmerksam gelesen wurden. Die Heidegger-Lektüren von Botho Strauß und Peter Handke spiegeln das philosophische Denken in und als Literatur. Der Band geht auf eine Tagung zurück, die im Jahr 2009 von der Martin-Heidegger-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach veranstaltet wurde. Inhalt: Botho Strauß: Heideggers Gedichte. Eine Feuerprobe unserer kommunikativen Intelligenz - Donatella Di Cesare: Übersetzen aus dem Schweigen. Celan für Heidegger - Dennis J. Schmidt: Von der Wahrheit sprechen. Homer, Platon und Heidegger - Marion Hiller: Heidegger und die Literatur oder "Der Ursprung des Kunstwerks" in seinsgeschichtlicher Dimension - Johann Kreuzer: Wozu Dichter? Das Gespräch mit Rilke und Hölderlin -Günter Figal: Am Rande der Philosophie. Martin Heidegger liest Ernst Jünger - Markus Wild: Heidegger, Staiger, Muschg. Warum lesen wir? - Ulrich von Bülow: Raum Zeit Sprache. Peter Handke liest Martin Heidegger


2012, 160 Seiten, Maße: 12,3 x 20,2 cm, Taschenbuch, Deutsch
Herausgegeben von Figal, Günter; Raulff, Ulrich Klostermann
ISBN-10: 3465041348
ISBN-13: 9783465041344

 

 
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