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Alleinsein, furchtbar oder fruchtbar?


Warum macht Einsamkeit nicht nur unglücklich?
Alle anthropologischen Aussagen über den Menschen verweisen auf seine soziale Bedürftigkeit, seine Gemeinschaftsabhängigkeit. Aber immer mehr Menschen leben allein, in den Waben der Betongesellschaft, als Maulwürfe der modernen Konsum- und Massengesellschaft. Einsamkeit kann sich zwar hinter optischem und aktustischem Lärm, hinter Betriebssamkeit, in Orgien oder Langeweile verstecken, aber man kann sie nicht loswerden oder bewältigen, indem man ihr ausweicht, sich ablenkt oder betäubt. Nicht einmal die ersehnte Zweisamkeit bietet die sichere Befreiung. "Beziehungskisten" zerbrechen, halten nicht, was sie versprachen. Doch Einsamkeit kann für den, der sie bejaht ein einladendes, lächelndes Gesicht tragen, voller Schönheiten, Tiefe und Glanz.


2012, Neuaufl., 54 Seiten, Maße: 12,1 x 17,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch CENTAURUS
ISBN-10: 386226078X
ISBN-13: 9783862260782

 

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