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Wie Italien unter die Räuber fiel


Ausgehend von der Niederlage der Linken bei den letzten Parlamentswahlen, sucht Gerhard Feldbauer die Ursachen in der wechselvollen Geschichte der Italienischen Kommunistischen Partei. Nach dem Sieg über den Faschismus kam es zu kaum zu korrigierenden faulen Kompromissen. Als Kernfrage macht der Autor das Umsichgreifen von politischem Opportunismus aus. Er analysiert den Misserfolg der unter dem Stichwort "Historischer Kompromiss" von Enrico Berlinguer verfolgten Strategie der Zusammenarbeit mit den Christdemokraten, dem eine reaktionäre Wende folgte, in deren Verlauf die Putschloge P2 den Mediendiktator Silvio Berlusconi im Bündnis mit Faschisten und Rassisten an die Regierung brachte, um einen bis dahin nicht gekannten Demokratie- und Sozialabbau in Gang zu setzen. Als Fazit ergibt sich für Feldbauer, dass selbst nach einem Sturz Berlusconis die extreme Rechte noch lange nicht gestoppt wäre. In die reich mit Quellen und Fakten belegte Darstellung werden Porträtskizzen führenderlinker Akteure eingefügt.


2012, 218 Seiten, Maße: 13,4 x 20,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch PapyRossa Verlagsges.
ISBN-10: 3894384719
ISBN-13: 9783894384715

 

 
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