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Von Paul zu Pedro


Vergnügliche Männertypologie einer Bohemienne. »Von Paul zu Pedro« lässt Fanny Gräfin zu Reventlow ihre Erinnerungen schweifen. In ihrer vergnüglichen Männertypologie nimmt die »Schwabinger Gräfin«, wie sie genannt wurde, kein Blatt vor den Mund.
1912 erschienen diese höchst amüsanten »Amouresken« in Form eines Briefromans eine heitere, tiefgründige Charakterstudie über die Verhältnisse in Münchner Künstlerkreisen und zugleich ein faszinierendes Zeitgemälde. Wir lernen Schwadroneure und Schwerenöter kennen, Grandseigneurs und Herren vom Typ »elegante Begleitdogge« schlichtes Gemüt, aber ungemein dekorativ...
Fanny zu Reventlow veröffentlichte häufig unter dem Vornamen Franziska. Ihre Werke bestechen durch einen satirischen, bisweilen zynischen, aber stets kunstvollen Plauderstil voller Grazie, hinter dem ihr freier Geist steckt.

Fanny zu Reventlow war strahlender Mittelpunkt der Münchner Bohème. 1871 in Husum geboren, begehrte sie früh gegen gesellschaftliche Normen auf. Die emanzipierte Freidenkerin führte ein unabhängiges, unkonventionelles Leben als Malerin und Schriftstellerin. 1918 verstarb sie mit 47 Jahren in Locarno in der Schweiz. .


2008, 107 Seiten, Maße: 10,9 x 17,4 cm, Gebunden, Deutsch Manesse
ISBN-10: 3717540742
ISBN-13: 9783717540748

 

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