Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse


Ob in London oder Peking, in Moskau oder Kairo, in Buenos Aires oder Bologna - alle neugegründeten Buchmessen orientierten sich an dem Frankfurter Modell. Bereits 1370 fand eine "Messe für Bücher" in Frankfurt am Main statt, und von 1450 an war der Ort der in Europa führende Handelsplatz für die nach Gutenbergs Methode hergestellten Bücher, die zu der Zeit noch in losen Bogen in Holzfässern transportiert wurden. Schon bald stand Frankfurt in Konkurrenz mit Leipzig und wurde im 18. Jahrhundert in ihrer Bedeutung von der Stadt an der Pleiße abgelöst: Die Frankfurter Messe verkam weitgehend zu einer Zusammenkunft von Raubdruckern und versank im 19. Jahrhundert gar gänzlich in der Bedeutungslosigkeit. Erst 1949 gelang es zwei Frankfurter Buchhändlern, die Buchmessetradition wiederzubeleben. Was folgte, ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Als ihr langjähriger Direktor (1975 - 2000) kennt Peter Weidhaas die Frankfurter Buchmesse wie kaum ein zweiter. Kenntnis- und anekdotenreich erzählt er - mit Schwerpunkt auf der Zeit nach 1945 - die Geschichte der Frankfurter Buchmesse von den Anfängen bis zur Gegenwart.


2003, 383 Seiten, Maße: 10,8 x 17,7 cm, Taschenbuch, Deutsch Suhrkamp
ISBN-10: 3518455389
ISBN-13: 9783518455388

 

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